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Alt 02.10.2007, 20:23
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Standard «Du fühlst dich zum Kotzen. Du bist zum Kotzen.»

«Du fühlst dich zum Kotzen. Du bist zum Kotzen.»
Erinnern Sie sich an Gundis Zámbó? Die Moderatorin wurde in den 80-ern durch «Bitte Lächeln» und später mit der «Vorher-Nachher-Show» bekannt. Sie hat ein dunkles Geheimnis und jetzt ein Buch darüber geschrieben.

Als Moderatorin der Kindersendung «BimBamBino» und der Humor-Show «Bitte Lächeln» machte sich die Österreicherin im Fernsehen einen Namen. Die Wahrheit ist: Schon damals litt Gundis Zámbó an ihrer schlimmen Krankheit: Sie hatte Bulimie. Jetzt hat sie ihre Erfahrungen im Kampf mit der Sucht aufgeschrieben und ein Buch darüber geschrieben. Der Titel: «Mein heimlicher Hunger. Ich hatte Essstörungen und bin geheilt». Darin beschreibt sie schonungslos alles Details der quälenden Brechsucht.

Kostprobe gefällig? «Ich tauche mit dem Kopf so tief es geht in die Schüssel ein, damit es so wenig wie möglich spritzt. Zum einen möchte ich hinterher nicht die komplette Kabine saubermachen müssen, zum anderen habe ich nicht die geringste Lust auf die ekelhaften Spritzer im Gesicht», zitiert das deutsche Boulevardblatt «Bild» in einem Vorabdruck. «Ich brauche diesmal gar nicht viel zu tun, denn mir dreht es von alleine den Magen um. Ich muss mir also nur einmal leicht auf den Bauch drücken, und schon spüre ich, wie die Dinge ihren Lauf nehmen. Langsam bewegt sich alles, womit ich mich in der letzten Stunde beschäftigt habe, in Richtung Mund

Die 41-Jährige schockiert aber nicht nur durch Detailberichte von der Toilette. In einer frischen, direkten Sprache beschreibt sie auch die Planung ihrer Sucht. Etwa wenn sie überlegt, welche Toilette von unten her einsehbar ist («Bei welcher Kabine kann man durch den unteren Rand der Trennwände die Füsse erkennen und sehen, dass sie in die falsche Richtung zeigen?») oder welche am leisesten ist («Normalerweise ist die letzte Toilette in der Reihe ideal.»).

Die Autorin selbst gibt zu, dass ihr Werk «manchmal unappetitlich» ist. «Aber ich möchte Aufmerksamkeit und Verständnis schaffen. Zeigen, dass Bulimie eine sehr schwere Erkrankung ist», sagte die seit vier Jahren Geheilte der «Bild». «Deswegen beschreibe ich viele Szenen auch drastisch – so wie Bulimie eben auch ist.»

Quelle: www.20min.ch
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