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Alt 13.01.2007, 00:28
aida aida ist offline
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wenn ich ehrlich bin, kann ich mich gar nicht mehr richtig daran erinnern. ich hab da so in einem wahn gelebt, wollte einfach verschwinden, sterben. hab nur noch darauf gewartet, alles andere war mir egal.
ich weis nur noch, dass ich an dem tag, als ich ins spital kam nicht mehr aufstehen konnte.
hab gerade in meinem tagebuch nachgeschaut, ob ich in dieser zeit was reingeschrieben habe. hab was gefunden:

"scheisse, scheisse. ich bin schrecklich geworden. nein nicht ich, die sucht. doch gibt es mich überhaupt noch? manchmal muss ich mich stundenlang suchen. ich existiere viel gar nicht mehr. und wenn ich wieder ein wenig da bin, frage ich mich, wo ich war. da zu sein braucht meine ganze kraft und die reicht nicht. ich weis, ich muss hier bleiben. doch ich sinke, ich werde in ein schwarzes loch gezogen und niemand kann mich festhalten.
noch vor einem jahr waren die sucht und ich etwa 50% zu 50%. jetzt vielleicht 90% zu 10% für die sucht.
ich sollte in die klinik. aber ich will nicht gehen. solange es auch mich noch ein wenig gibt, gibt es für mich die hoffnung es auch sonst zu schaffen. doch wie lange gibt es mich noch. auch ich bin schon angefressen von der sucht. das heisst, ich will glücklich sein und das bin ich jetzt. nur noch ein paar tage will ich das leben geniessen können. ich will endlich sehen, was so toll daran ist."

wie du siehst, war ich anscheinend voller wiedersprüche. ich wollte leben und sterben gleichzeitig.
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