Thema: Trennung?
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Alt 05.03.2010, 08:12   #2 (Permalink)
Flöckchen
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Hallo Lucy,

bei Dir ist ja einiges los...

Du bist alsonoch ganz frisch in Therapie?!. Dann ist es noch kein Wunder das Du ihr noch niht so viel erzählen konntest, es muss sich ja erstmal ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Udn das braucht etwas Zeit. Daher ist es natürlich blöd das Du jetzt längere Zeit alleine dastehst. Hast Du denn Alternativen bekommen wie Krisenstellen, Beratungsstellen oder Gruppen an die Du Dich wenden kannst?. Einfach nur damit Du weisst das trotzdem jemand da ist an den Du Dich wenden kannst..

Ich glaube es geht auch nicht so sehr darum wie Du aussiehst und Dich andere bzw Du Dich selbst wahrnimmst sondern was Du bereit bist zu tun, um Deine Situation zu verbessern.

Wie Du schon schreibst hast Du gegenüber Deiner Kleinen eine Verantwortung und Vorbildfunktion. Aber einfach aufhören wird so nicht klappen. Du könntest aber durchaus Deine Verantwortung als Mutter dazu nutzen, anders mit Deiner Krankheit umgehen zu lernen. Das braucht aber Zeit! Dazu iste s auch wichtig das Du Dir klarmachst, Dich selber nicht zu überfordern wie zB "bis Ende des jahres muss ich es im Griff haben" sowas funktioniert nicht.

Kennst Du das Prinzip der kleinen Schritte? Dabei geht es darum sich ganz viele kleine Ziele zu setzen und die damit verbundenen Fortschritte auch bewusst wahr zu nehmen.

Ich hab mir damals in der Klinik einen 10 Punkte Plan aufgestellt was ich alles erreichen möchte, unabhängig von der Reihenfolge und ohne Zeitvorgabe. Magst Du so etwas mal versuchen? Das können auch kleine Dinge sein wie zb:

- Ich möchte mir heute etwas gutes tun und nehme ein heisses Bad.
- Ich möchte am Wochenende mit meiner Kleinen und meinem Freund etwas unternehmen, was könnte das sein?

Also wirklich nur kleine Sachen die nicht zwangsläufig mit Deiner ES zu tun haben sondern eher darauf abzielen, Dir etwas gutes zu tun. Das können durchaus auch Dinge sein die Dich ein bischen überwindung kosten. Bei mir war es "schwimmen gehen" und ich war danach stolz wie Oskar als ich es geschafft hatte.

Das kann ein wichtiger Schritt sein, seine Gedanken auch mal weg von der ES zu lenken und somit kurzfristig für Entspannung zu sorgen.

Ich hab damit jedenfalls gute Erfahrungen gemacht..Vielleicht magst Du das ja mal versuchen?.

Zu der Situation mit Deinem Freund kann ich nicht allzuviel sagen, wie geht er denn mit der ES- Situation um, magst Du dazu noch ein wenig was schreiben? Aber sich einfach zu trennen ist sicher nicht die beste Lösung zumal Euch auch etwas verbindet..

Würd mich freuen wenn Du noch schreibst.

LG

Flöckchen
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Nataly Schurrat
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