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Alt 01.03.2007, 10:51
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Standard USA: Große Portionen in Restaurants verursachen Adipositas

USA: Große Portionen in Restaurants verursachen Adipositas
Mittwoch, 28. Februar 2007

New York - Viele US-amerikanische Restaurants tragen direkt dazu bei, dass amerikanische Patienten „dicker und ungesünder“ werden. Das werfen Wissenschaftler des „Center for Science in the Public Interest“ (CSPI) der Nahrungsmittelindustrie in den USA vor. Demnach würden in vielen US-Restaurants „Monster-Portionen serviert“, die nicht selten den kompletten Tagesbedarf eines Patienten an Kalorien und Fett abdeckten, ohne dass der Konsument darauf hingewiesen werde.

Der CSPI-Report sorgt innerhalb der amerikanischen Gesundheitslobby für Gesprächsstoff. „Zahlreiche amerikanische Restaurantketten haben damit begonnen, ihre Mahlzeiten mit großen Mengen von ungesunder Zutaten wie Fett und Zucker zu überlasen“, so CSPI-Sprecher Michael Jacobson. „Das fördert eine ungesunde Esskultur und verleitet Konsumenten zu extremen Ernährungsweisen.“ Als Beispiel wurde die Kette „Ruby Tuesday“ genannt. Einige Mahlzeiten lieferten mehr als 2.000 Kalorien ohne den Konsumenten darauf hinzuweisen“, so die Wissenschaftler.

Das CSPI sieht einen direkten Zusammenhang zwischen der seit Jahren weiter steigenden zahl übergewichtiger und adipöser Patienten und den größer und kalorienhaltiger werdenden Restaurant-Mahlzeiten. Die Untersuchung konzentriert sich schwerpunktmäßig auf traditionelle Restaurants im Unterschied zu Fast-Food-Ketten. Bislang standen hauptsächlich die Fast-Food-Anbieter im Kreuzfeuer der Gesundheitslobby. © KT/aerzteblatt.de

Quelle : www.aerzteblatt.de
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