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Generation Chips - Computer und Fastfood - was unsere Kinder in die Fettsucht treibt!
Neues Buch: "Generation Chips" - eine längst fällige gesellschaftspolitische Streitschrift Unsere Kinder und Jugendlichen werden immer fetter, weil sie sich nicht bewegen und zu viel Zeit vor dem Fernseher und der Spielkonsole verbringen. "Unsere" Kinder sind die heranwachsende Generation der westlichen Gesellschaften. Sie sterben nicht an Hunger, aber trotzdem vor ihrer eigentlichen Lebenserwartung, und zwar an den Krankheiten, die sie sich schon in jungen Jahren mit Pommes und Chips beim Computerspiel heranzüchten. Wir befinden uns in einer Zeit, in der Kids unter Alterszucker leiden. Edmund Fröhlich, Vorstand der medinet AG (zu der u. a. Deutschlands renommierteste Klinik für Adipositas bei Kindern und Jugendlichen gehört - Spessart-Klinik in Bad Orb), und Susanne Finsterer, Journalistin und Politikwissenschaftlerin, haben eine medizinisch fundierte Streitschrift verfasst, die ein drängendes Thema endlich umfassend darstellt: die drohende Fettsucht-Epidemie unter Kindern und Jugendlichen, denn ca. jedes fünfte Kind ist übergewichtig, jedes zehnte fettsüchtig "Als Letzter gewählt, als Erster ausgeschieden und dann auch noch ausgelacht und verspottet" - so fasst ein Sporttherapeut den Schulsportalltag dicker Kinder zusammen. Neben dem Umgang mit diesem massenhaften Kinderleid stellt sich die Frage der volkswirtschaftlichen Konsequenzen immer dringlicher: So haben die Aufwendungen für Fettsucht und Adipositas das österreichische Gesundheitsbudget mit bis zu 1138,5 Millionen Euro im Jahr 2004 belastet. Vor dem Szenario eines drohenden einnahmen- und ausgabenseitigen Kollaps der nationalen Gesundheitsbudgets entwerfen die Autoren einen tabulosen Forderungskatalog, der auch "keine Angst vor der Anwendung des Strafrechts" für Eltern kennt: Neben pädagogischen Maßnahmen wie etwa der Einführung des Schulfaches "Gesundheitskunde" oder der verstärkten verpflichtenden Einbeziehung der Kinderärzte ist unter bestimmten Umständen die aktive Anwendung der Straftatbestände "Unterlassene Hilfestellung", "Vernachlässigung" und "Kindesmisshandlung" für Eltern angesagt. Diese eindeutige Stellungnahme nach strafrechtlichen Konsequenzen trotz sehr unterschiedlicher Eltern-Kind-Problemlagen ist ein Tabubruch. Aber können bzw. dürfen diese Kinder ihren Eltern ohne Hilfestellung bzw. Schutz überlassen werden? Quelle : www.teachersnews.net |
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