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Administrator
Registriert seit: 18.11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 381
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"Schlank sein" macht glücklich
Die Politik nimmt sich des Themas "Magersucht" an - Ein Kommentar zu einer gesellschaftlichen Störung Nun hat das Thema "Essstörungen" also auch in den höchsten Ebenen politischer Repräsentation Fuß gefasst. Politikerinnen aller Couleurs nehmen sich dem anwachsenden Problem in westlichen Industriegesellschaften an, wobei als erstes die Modeindustrie ins Kreuzfeuer der Kritik geriet: Begonnen hat es in Madrid, dann zog die Diskussion weiter nach London, nun wollen auch die italienischen Politikerinnen die Modewelt dazu anhalten, nur mehr Models mit Körpermaßen, die ein "physisch gesundes Image" vermitteln, für ihre Defilés zu engagieren. Womit sie zweifellos Recht haben: Die Modewelt ist jene Institution, die Schönheit und Attraktivität produziert. Was liegt also näher, als in diesem Zentrum der Bedeutungsproduktion auf Veränderung zu pochen? Als konzentriertester Ausdruck westlicher Schönheitsnormen symbolisieren Models Begehren, Luxus und vor allem Anerkennung. Eine Art der Anerkennung, die jedoch für grob geschätzte 95 Prozent aller Frauen nicht zu erreichen ist. Strukturelle Gewalt Schönheitsnormen sind inzwischen zu einer Form von struktureller Gewalt gegen Frauen geworden. Auch das versinnbildlicht das neuartige Engagement von Politikerinnen. Sie haben begriffen, dass eine zunehmende Zahl von Menschen unter ihnen leidet, und das nicht nur seelisch via Minderwertigkeitskomplexen, sondern auch körperlich. Falsch wäre es aber, sich von einer alleinigen Fokussierung auf die Welt der Models eine Verbesserung der Situation zu erhoffen. Schließlich sind die Gründe und Auslöser von Essstörungen vielseitig und nicht allein auf die unrealistischen Schönheitsnormen und der dazugehörigen recht simplen Vorbild-Argumentation zu reduzieren. Nicht umsonst weisen Beratungsstellen darauf hin, dass immer mehr erwachsene Frauen ihre seelischen Konflikte auf körperlicher Ebene, sichtbar durch Essstörungen, austragen. Glücklich sein Christine Bischof, Beraterin bei der Hotline für Essstörungen, drückt es so aus: "Wenn du schlank bist, dann bist du begehrt, erfolgreich, anerkannt und vor allem glücklich". Dieses Klischee-Bild würde durch Medien und Werbung tagtäglich vermittelt, so die Einschätzung der Expertin. Implizit sagt sie damit, dass dieses Versprechen nicht der Wahrheit entspricht. Möglicherweise liegt aber genau in dieser Darstellung, die betroffenen Frauen würden einem Irrtum unterliegen, das Problem. Haben sie denn wirklich unrecht? Leben wir denn nicht in einem gesellschaftlichen System, in dem "schlank sein" Frauen und in zunehmenden Maß auch Männer begehrter, erfolgreicher, anerkannter und wenn frau so will glücklicher macht? Auf jeden Fall besteht das Angebot und immer mehr Frauen machen Gebrauch davon. Demgegenüber ein "wahres Glück" zu propagieren, eines, das von sämtlichen äußeren Faktoren unabhängig ist, geht an der neoliberalen Wirklichkeit vorbei. Wenn Politikerinnen effektiv etwas gegen die Zunahme von Essstörungen tun wollen, werden sie um die Frage, warum der Körper im 21. Jahrhundert zu so einem Star der Sinnstiftung geworden ist und welche Risse er dabei zu kitten hat, nicht herumkommen. (freu) |
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#2 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.12.2006
Beiträge: 15
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ich denke dass schlank gleich zu setzten ist mit schön. für mich ist es auf jeden fall so. und schön/hübsch zu sein ist keine schlechte voraussetzung um beliebt zu sein. natürlich ist der charakter auch wichtig, aber nicht zuletzt erachten wir alles aussehen und generell äußerlichkeiten wie wohlstand etc. als wichtig.
"ich bin nicht oberföächlich, auf den charakter kommt es nämlich an!" das sagen viele... aber pf... soooo viele situationen zeigen dass es nicht selten nicht so ist. ich gebe zu, aussehen ist für mich selbst bei meiner eigenen person mitunter das wichtigste, und auch bei anderen menschen achte ich sehr auf äußerlichkeiten. mit sicherheit kann man nicht ewiges und unendliches glück erreichen wenn man seine traumfigur hat oder in unserem falle schlank ist, aber ich denke, wenn man sich in seinem körper rundum wohl fühl weil man so ist wie man sein will, dann geht man ganz anders an dinge heran. ich glaube man strahlt mehr positive energie aus, womit man in verschiedensten bereichen erfolg hat. sprich: wenn man schlank ist (wenn es das ist was man will), ist man glücklich. |
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#3 (Permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 29.12.2006
Ort: ...
Beiträge: 87
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Da stimme ich Chrissy91 schon zu.
Schlank sein heißt auch gesund sein. Es ist weder gesund, sich zu Tode zu hungern (ha, natürlich nicht) noch dick zu sein. Ich glaube, wenn man sein persönliches Mittelmaß erreicht hat, also normal schlank ist, dann ist man glücklich, weil man höchstwahrscheinlich auch sein inneres Gleichgewicht gefunden hat. Aber ob man mit Schlanksein ausnahmslos glücklich wird, das steht für mich in Frage. Es gehört viel mehr dazu. lg |
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#4 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.12.2006
Beiträge: 15
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selbstverständlich ist mir klar, dass man durch schlank sein allein nicht glücklich ist, sondern dass es von viel mehr abhängt.
ich kann nur sagen dass es für mich einen erheblichen teil dazu beiträgt. "normal"schlank ist eine frage der definition, jeder mensch definiert schlank und normal anders. kein mensch würde sagen dass ich dick bin, oder auch nicht dass ich nicht schlank bin. und das weis ich auch, dass ich keinesfalls abnehmen MÜSSTE. aber ich für mich selbst WILL leichter sein, auch wenn ich weis dass das dann nicht normalgewicht wäre, sondern eben untergewicht. schönheit ist nun mal eine frage der ansichtssache und liegt immer im auge des betrachters. |
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#5 (Permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 29.12.2006
Ort: ...
Beiträge: 87
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Ja, da hast du Recht. Ich sollte das eigentlich wissen, da ich doch zeichne, also, naja, tut nichts zur Sache.
Stimmt, niemand kann einem persönlich sagen, wo die Norm für Normalgewicht liegt. |
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#6 (Permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 20.01.2007
Beiträge: 25
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ich denke auch dass schlank sein glücklich macht, also ich bräuchte in meinem leben nciht viel mehr, wenn ich so shlank wäre wie ich es gerne wäre... laut bmi habe ich normal gewicht fühle mich aber total übergewichtig und will zur zeit nur noch eins... dünn sein
@chrissy: zu mir sagen die leute auch ich muss nicht abnehmen und ich bin doch total in ordnung aber ich selber fühle mich nur noch hässlich, dick und abartig mit einem gewicht von 68 kg bei 1,69... |
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#7 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.03.2007
Beiträge: 5
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Sunny nicht nur bei dir ist das so
Ich denke mir das auch immer das diese leute spinnen und so aber dann denke ich mir auch wieder ich kann auch nicht jeden menschen leiden und das es auch wichtig ist welchen Character man hat. Denn wenn ich weiter so depressiv und so gewesen wäre und nicht auch oft wieder der glückliche Mensch der ich war. Wäre ich jetzt zeimlich alleine aber so habe ich meinen bekannten kreis nicht verloren aber es fällt mir schwer den anderen beim essen zu zusehen und fange schon an zu denken, wenn die das dürfen darf ich das auch und sie sind auch nicht perfekt |
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