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#1 (Permalink)
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Administrator
Registriert seit: 18.11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 378
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07:30 Uhr (Mittwoch)
aufgestanden. 1 x Tasse Kaffee (mit 5 Löffel Zucker und Milch) getrunken. Geduscht 2x Tasse Kaffee (mit 5 Löffel Zucker und Milch) getrunken zum Sport War anstrengender als gestern. 1 kl Flasche Vitel Nach Hause, Dusche, umgezogen und nach….. zu einer Klinik für Essstörungen mit meiner Freundin gefahren. Auf der Fahrt: 1 kleine Flasche Vitel 1 kleine Flasche Wasser mit Vitamin C-Tablette Dort mit der Verwaltungsleiterin gesprochen und eine kleine Tasse Kaffee getrunken. Mittlerweile hatten wir 16:30 Uhr Da meine Freundin außer Frühstück noch nichts zu sich genommen hatte, Knurrte ihr Magen und wir sind bevor wir auf die Autobahn fuhren, zu Mc. Donald. Sie einen Fisch-Mäc, ich einen Latte Machiatto mit 5x Zucker War für mich gar kein Problem, ihr beim Essen zuzuschauen. Auf dem Weg nach Hause habe ich darüber nachgedacht, ob ich nicht doch irgendetwas kleines Herzhaftes essen könnte... „NEIN!! Dann ärgerst Du Dich wieder. Denk an Samstag! (eine Fete) Habe sie zuhause abgesetzt. Musste aber noch einen Kasten Wasser kaufen. „Mhm, wenn schon nichts Herzhaftes, kannst Dich vielleicht überrumpeln, in dem Du etwas Obst kaufst? Z.B Wassermelone… Leider hatten sie keine Wassermelone, aber eine Honigmelone geht ja auch (Wobei ich genau weiß, dass die viel sättigender ist, als die W-Melone) 19:50 Uhr Zuhause, Kaffee aufgeschüttet und 1/3 Honigmelone kleingeschnitten. Nachrichten gesehen, 1 Tasse Kaffee getrunken Melone halb gegessen „Da ist schon das sättigende Gefühl, mittelstarkes Völlegefühl, schlechtes Gewissen“ 20:30 Uhr Telefoniert. Währenddessen Kühlschrank geöffnet und Essen gesehen. Aber NICHTS genommen!! Stolz!! Wieder zurück ins Wohnzimmer. Auf die Couch, Video geschaut. Weiter Melone gegessen. Weiter schlechtes Gewissen Ab an den PC: Meine „Inneren Gesetze“ aufgeschrieben. „Heißhunger“ „Nein, schreib erst einmal zu Ende und dann schau mal, ob Du dann noch Heißhunger hast“ Weiter am Pc die „Anleitung zum Unglücklich-sein“ abgeschrieben. Fertig! Aber der Gedanke an Essen lässt mich nicht los! „Nur eine kleine Frikadelle, hast doch Sport gemacht!“ „ erst einmal schauen, was Morgen ansteht.... Sport abends! Ok, Essen und Drops nehmen“ 21:30 Uhr 3 Scheiben Light-Käse 3 Frikadellen(nur 2 gegessen) 3 Scheiben Fleischwurst 12 x Dulcolax Dabei wieder Wasser getrunken. „Ist doch gar nicht sooooo viel?!“ Alles in die Küche gebracht, Rest weggeworfen (nur nicht wieder in Versuchung kommen!) Gespült Das Gewissen kommt: „Jetzt kannst auch ruhig mehr essen und nachher ins Bad!“ Gesagt getan: noch 5 Scheiben Käse-Cracker und dabei Wasser getrunken 1 Zigarette Ab ins Bad 22:15 Uhr „mindestens 50 x Erbrochen“ (Darauf achten, dass die „ Drops“ = Abführmittel nicht mit rauskommen). Währenddessen habe ich daran gedacht, warum ich gegessen habe. Ich weiß es nicht, bin einfach wieder schwach geworden. „Hoffentlich geht es Dir gleich wieder besser“ Kurz daran gedacht , es einfach zu lassen, aber dann kommt das schlechte Gewissen und ich fühle mich schrecklich, hässlich und dick! Dann kann ich nichts schlafen. Und Morgen fühle ich mich auch schlecht und wer weiß, ob ich dann zum Sport gehe... 22:45 Uhr Fertig! Es waren dann doch 100 x. Erbrechen, bis nur noch Wasser kam und mir davon schon fast schlecht wurde. Aber jetzt geht es mir wieder besser. Wenn dann auch die „Drops“ (Abführmittel) wirken,.... 3 große Gläser Wasser und 2 Zigaretten „Man hat nach dem Erbrechen immer soviel Durst, weil wohl auch Flüssigkeit fehlt. 23:00 Uhr Unterlagen an Dr. Mück abschicken und ins Bett „Jetzt werde ich aber bis Sonntag NICHTS mehr essen!!“ – (das bedeutet: 4 Tage) |
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#2 (Permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Dieses Tagebuch könnte auch das meine sein. Ähnlich schauen meine Tage aus. Bekomme immer ein schlechtes Gewissen nach meinen "Fressattacken" und das einzige, was dann hilft mein Gewissen zu beruhigen, ist mich zu übergeben.
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#3 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 18.01.2007
Ort: Saarland
Beiträge: 6
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Oh ja, wie wahr, nur mit dem Unterschied, dass ich keine Abführmittel nehme, weil ich bei meiner Mutter gesehen hab, was es anrichten kann. ich wusste gar nicht, dass es auch anderen so geht und dass dieses Denken und handeln so verbreitet und "normal" ist...
ops:
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#4 (Permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 29.12.2006
Ort: ...
Beiträge: 86
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Ich finde das ziemlich arg, irgendwie....ich meine, ich weiß zum Teil gar nicht mehr, wie das in den ärgsten Zeiten meiner Bulimie so mit dem Essen war, ich habe seeehr viel vergessen/ verdrängt.
Aber zur Zeit esse ich ganz normal, morgens, mittags, abends, nur eben zusätzlich mit Fressanfällen. :-( |
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#5 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.06.2009
Ort: Bayern
Alter: 22
Beiträge: 11
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Liebe Madeleine,
Verstehe ich das richtig, ist deine Mutter auch an Bulimie erkrankt? |
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#6 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.10.2008
Ort: NRW
Beiträge: 2
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Ohje das Tb ähnelt sehr an dem was ich schreibe. Ich fühle mich danach schuuldig und einfach nur Dreckig, meistens gehe ich nach dem Erbrechen auch Duschen.
Meine Freundin nimmt AFM Auch nicht mehr sie hat dadurch ihren Darm echt versaut. Aber irgendwie schreckt nicht mal dies ab. |
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#7 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.03.2011
Ort: Düren
Alter: 34
Beiträge: 3
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Oh mann, das könnte ich gewesen sein, als meine Bulimie anfing richtig schlimm zu werden!
Ich hab mich dann aus eigener Kraft da immer wieder ein wenig rausgekämpft, aber im Moment wird es wieder rapide schlimmer! Ich bin jetzt endlich so weit eine Therapie machen zu wollen. nach 18 Jahren mit der Krankheit! Ich weiß nicht ob man hier genaue Zahlen und Fakten schreiben soll/darf? Ich bin Mitte dreißig und suche gleichaltrige, die mit mit der Bulimie ihren Alltag meistern müssen? Ihr seid alle noch wesentlich jünger, oder? Ich kann nur sagen es war definitiv die falsche Entscheidung, es all die Jahre ohne Hilfe schaffen zu wollen! Ich bin ganz neu hier und klinke mich jetzt einfach mal so ein. Ich hoffe das ist OK? Ich würde mich sehr über Antworten freuen. LG S. |
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#8 (Permalink) |
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Benutzer
Frischling
Registriert seit: 19.02.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 40
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Hi,
was ich an diesem Forum so toll finde, ist, dass es ziemlich frei ist. Du kannst fast alles schreiben. Kannst ja die Regeln durchlesen. Schreib was du willst, es soll nur nicht obszön oder sonst was sein. Und das ist ja auch wieder definitionssache. Zahlen und Fakten haben ja auch schon andere mitgeteilt. 18 Jahre ist ne lange Zeit. Bei mir werdens bald fünf, hab ich festgestellt. Bin auch am überlegen, ob ich wieder ne Therapie anfangen soll. Aber ist alles ein bissle kompliziert. bin nicht jede Woche am selben Ort, will nicht in ne stationäre, .... Werd dieses Jahr 23. Lebst du allein, hast du Familie? Wie sind die Lnagzeitfolgen. Ich mein, hier könntest du mich vielleicht genug schocken, um mir den letzten Schuck zu geben, damit ich nen Psychologen anruf ![]() Lg LouieLouie |
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#9 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.03.2011
Ort: Düren
Alter: 34
Beiträge: 3
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Hi Louie!
Ich bin im Moment intensiv auf der Suche nach Hilfe, und dem richtigen Weg endlich aus diesem Mist herauszukommen. Das hätte ich schon viel früher machen sollen, aber ich dachte immer ich schaffe es irgendwie alleine. Von gesundheitlichen Folgen der Krankheit kann ich garnichts Genaues berichten, da ich nie wirklich dahingehend untersucht worden bin. ich habe dauernd Husten und Halsentzündungen, meine Speiseröhre und Luftröhre sind angegriffen, (das hat mal ein HNO-Arzt festgestellt) und Ich habe einen extrem empfindlichen Magen. Ich habe dauernd Verstopfung, wahrscheinlich kommt das von den Abführmitteln. Die nehme ich zwar jetzt nicht mehr, aber der Körper hat sich anscheinend über die Jahre dran gewöhnt. Meine Zähne sind erstaunlich in Ordnung, da habe ich wirklich Glück gehabt. Es ist aber bei mir ja auch nicht so, dass ich seit 18 Jahren täglich kotze oder so. Ich hatte lange Phasen da hatte ich nur hin und wieder Fressanfälle. Dann hatte ich Phasen da war es ganz ganz schlimm. Ich konnte nichts zu Essen nehmen ohne ein schlechtes Gewissen, und das Bedürfnis es wieder loszuwerden. Nichtmal ganz kleine Mengen! Es schwankte immer so hin und her, so dass mein Körper alles anscheinend halbwegs weggesteckt hat. Jedenfalls so auf den ersten Blick. Wie gesagt, vielleicht weiß ich auch vieles nicht. Angefangen hat das bei mir mit 14. damals hatte ich mal über Weihnachten eine ziemlich hartnäckige Magen-Darm-Grippe, und war darum einfach nicht in der Lage, Weihnachtsessen und Süßigkeiten oder sowas zu essen. Als dann nach den Ferien die Schule wieder losging, hat mich jeder gefragt ob ich abgenommen hätte und alle haben gesagt wie gut das aussieht. Ich war auch vorher nicht dick, normal halt, aber natürlich gefiel mir das alle sagten das sieht gut aus! ich wollte auf keinen Fall wieder zunehmen. erst hab ich einfach versucht auf Süßes zu verzichten und wenig zu essen, und mir abends im Bett immer aufgezählt, was ich den Tag über gegessen habe. Irgendwann konnte ich nurnoch gut schlafen, wenn mein Bauch leer war und ich Hunger hatte. Ich hab mir dann immer vorgestellt, dass ich Nachts zunehme, wenn ich noch was im Bauch hab wenn ich schlafe. Ich hab immer weniger gegessen. manchmal Tagelang nur einen Apfel oder etwas Knäckebrot. Und 100 Kaugummis am Tag. Aber nur die ohne Zucker. Das hab ich echt lange so gemacht. bis ich noch ca 37kg wog (bei 155cm Körpergröße). Immernoch hat keiner gemerkt, das was nicht stimmte. Aber langsam fingen die Fressanfälle an. Und das Kotzen. Meine Eltern waren ziemlich hilflos, und ich auch. Wir hatten viel Streit. Meine beiden besten Freunde sagten einfach nur: Dann hör doch auf damit, du bist doch jetzt schön dünn, bleib doch einfach so. Keiner konnte verstehen, das das so bleiben ja das Problem war! ich hatte ja immer nur "so bleiben" wollen, und durch die pure Panik vorm zunehmen immer weiter abgenommen, und immer mehr Panik bekommen! Ich habe immer nur gefragt, wieviel essen denn normal ist, denn das wusste ich schon lange nicht mehr. Aber mit den Antworten die ich bekam konnte ich nix anfangen. Ich hätte damals schon in eine Klinik gehört. weg von allem um wieder neu zu lernen mich zu mögen. Aber naja, das wollte ich natürlich damals nicht wahrhaben, und von aussen bekam ich immer weniger Hilfe je kranker ich wurde. Meine Eltern waren voll hilflos, haben aber nie mit mir darüber gesprochen, ich hab im Nachhinein erfahren wie schlimm es für sie war. Sie haben das Problem immer irgendwie vor sich her geschoben glaub ich. Naja, ich fand einen Sport der mich sehr begeisterte und lernte ein paar neue freunde kennen, und es wurde etwas besser. Ich hatte wieder ein paar Kilos zugenommen und die Anfälle waren weniger geworden. Ich konnte es ganz gut verbergen, keiner redete mehr davon. alle waren glaub ich froh, die Probleme nicht mehr sehen zu müssen. Ich bin dann mit 17 zu meinem damaligen Freund gezogen, immernoch hatte ich Anfälle, ca 1 - 2 mal in der Woche schätze ich, aber ich habs gut verborgen. Ich hab die Schule abgebrochen und eine Ausbildung angefangen, die ich aber auch nur ein Jahr durchhielt. Ich wurde dort furchtbar gemobbt und hatte meinen ersten richtig schlimmen Rückfall. Ich habe fast täglich gekotzt, Tagelang wieder nichts gegessen und fühlte mich elend! Seit dem habe ich noch viele verschiedene Jobs gemacht und zuletzt doch noch eine Ausbildung abgeschlossen. Ich habe lange 250km weg von zu Hause gelebt, und bin vor ca fünf Jahren wieder in meine Heimatstadt gezogen. Die ganze Zeit hat mich die Krankheit begleitet und mich nie richtig losgelassen. Ich hatte aber tatsächlich viele Jahre einigermaßen Ruhe. Mein Gewicht hatte sich zwischen 49 und 51kg eingependelt, ich war eigentlich im Großen und Ganzen in der Lage, mein Leben normal zu bestreiten Die Panik vor dem Essen ist geblieben, die Angst zuzunehmen und die Rechnerei, was hab ich gegessen, wieviel und wann, ist das ok oder nicht? sind immer bei mir. Jeder Bissen wird in meinem Kopf gespeichert, ein Tagebuch brauch ich dafür schon lange nicht mehr. Aber da das alles in meinem Kopf passiert, hat lange niemand mehr was gemerkt. Mit Männern hatte ich leider nie Glück, bis ich vor dreieinhalb Jahren, nach einer sehr verkorksten sechsjährigen Beziehung, die ich gerade erst beendet hatte, meinen jetztigen Freund kennenlernte. Ich liebe ihn sehr und will ihn nicht verlieren!! Im Moment hab ich einfach das Problem das ich mich völlig unfähig fühle, alles zu meißtern, so dass er (und andere! und ich!) zufrieden ist! Haushalt, an den Wochenenden seine Kinder, seine Familie bei der wir in der Nachbarschaft wohnen, nein Vollzeitjob und mein Hobby, das ich einfach nicht völlig aufgeben will! Ich schaffe is nicht, nur einen Abend ohne Fressanfall zu überstehen! Dann geht es mir so beschissen, dass ich erst recht nichts getan kriege, und der Kreislauf geht weiter! Mitlerweile hab ich Angst meinen Job zu verlieren, weil ich dauernd krank und elend bin. Dann hab ich Angst meinen Freund zu verlieren, weil ich als Hausfrau versage und auch sonst, ich weiß nicht wie ich das erklären soll, als "normaler Mensch" versage!! Ich bin so weit dass ich sofort in eine Klinik gehen würde wenn das ginge. Hauptsache jemand hilft mir endlich, endlich da raus!!!! Danke fürs "zuhören", ich wollte eigentlich nicht so viel schreiben! Aber es hat gutgetan alles mal rauszulassen! Ich weiß nicht, sicher sagen dir das viele! Aber: Geh zur Therapie! Lass es nicht so dein Leben bestimmen wie es meins bestimmt hat! Hol dir Hilfe! Die Krankheit macht innerlich so einsam und kaputt! Kämpfe dagegen! Ich wünsche mir nur endlich glücklich zu leben. Die Krankheit erlaubt das nicht! Wenn du dich nicht selber lieb hast kannst du nie wirklich glücklich sein! Ich will mich endlich endlich selber mögen lernen!!!! Und mein Selbstwertgefühl nicht mehr davon abhängig machen, was morgens die Wage angezeigt hat! Und ich hab jetzt kapiert das das nicht von selbst passiert. Ich hoffe ich bekomme bald einen Termin! sandys |
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#10 (Permalink) |
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Benutzer
Frischling
Registriert seit: 19.02.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 40
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Hi sandys,
ich wünsch dir viel Glück bei deiner Therapie. Ich weiß, dass ich eine anfangen muss ... aber bei mir fängt das schon beim anrufen an. Ich schaff es einfach nicht anzurufen. Das etwas Anfangen ist immer am schlimmsten bei mir. Deshalb bekomm ich auch oft den Tag über fast nichts auf die Reihe. Aber ich denk, dass du dich über den "haushalt hinbekommen" genauso wenig identifizieren solltest, wie über dein Gewicht. Ich mein, nicht jeder Frau macht der Haushalt Spaß. Ich hasse es zu putzen und zu spülen und alles andere. Und ich denke auch nicht, dass du dein Hobby aufgeben solltest. Ich denke, wir kranke, die wir uns selbst die meiste Zeit hassen, wir brauchen wenigstens ein paar kleine Dinge im Leben, die uns Spaß machen und uns wenigstens ein bisschen Stolz bringen. Sonst sind wir ja fast ständig mit Misserfolgen konfrontiert. Lg, LouieLouie |
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