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Alt 06.11.2007, 18:53
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Standard Essstörungen haben viele Facetten

Wenn von Essstörungen die Rede ist, haben vermutlich viele das Foto des abgemagerten Models vor Augen, mit dem eine italienische Modemarke kürzlich für Aufsehen sorgte. Tatsächlich sind aber unspezifische Essstörungen viel häufiger als die klassische Magersucht oder die ebenfalls allgemein bekannte Bulimie (Ess-Brech-Sucht). Nun hat eine Forscherin der University of Iowa vorgeschlagen, eine bislang noch nicht offiziell benannte Essstörung als neues Krankheitsbild von der Bulimie abzugrenzen. Wie sie in der Fachzeitschrift "Archives of General Psychiatry" berichtet, essen Frauen mit einer "purging disorder" normal große Portionen und haben anschließend das Bedürfnis sich von der aufgenommenen Nahrung wieder zu "säubern" (engl.: to purge). Dazu dient entweder das bewusste Erbrechen oder auch andere Kalorien reduzierende Maßnahmen - wie übertriebener Sport, Abführmittel oder Fasten.
Im Unterschied zur Bulimie gibt es keine Heißhungerattacken mit übergroßen Essensmengen. Die bislang gültige Klassifikation von Essstörungen unterscheidet:
Magersucht, Bulimie, Fressattacken ohne Erbrechen (Binge eating disorder) und die nicht spezifischen Essstörungen. Theoretisch wäre es denkbar, die "purging disorder" hier einzuordnen. Dr. Hans-Christoph Friederich von der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg weist aber daraufhin, dass Essstörungen häufig im Verlauf einer Erkrankung zwischen den einzelnen Formen springen: "Wir sprechen heute von transdiagnostischen Modellen." Wer zum Beispiel an Magersucht erkrankt ist, kann durchaus auch Bulimie entwickeln. Wissenschaftler werden sich laut Friederich künftig mehr an spezifischen Symptomenkomplexen orientieren als einer bestimmten Form der Essstörung.
Die Ernährungspsychologin Jocelyne Reich-Soufflet vom Frankfurter Zentrum für Essstörungen gibt außerdem zu bedenken, dass heute immer öfter bereits frühe Formen gestörten Essverhaltens bemerkt werden. Die "purging disorder" lässt sich beiden Experten zufolge hier als unspezifische Essstörung ein- beziehungsweise unterordnen. Die Abgrenzung zum normalen Essverhalten ist je nach Symptom oft schwierig. Deshalb muss der behandelnde Arzt individuell entscheiden, ob ein Patient krank ist oder nicht. ( Dr. Stefanie Schmid-Altringer )




Quelle: www.gourmet-report.de
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  #2 (Permalink)  
Alt 08.11.2007, 16:56
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Unglücklich Stimmt,ich bemerke bei mir,dass ich mehrere Esstörungen habe

Erst kam die Magersucht,dann die Bulimie und ich habe auch "purging disorder"
(ich erbreche auch kleine und mittlergroße Portionen).Ich halte recht wenig im Magen.Wenn ich mal nicht erbreche,hunger ich.Für Sport bin ich zu schwach
mittlerweile.

Vor einigen Jahren überlegte ich Abführmittel zu nehmen,habe es jedoch NICHT
gemacht.
Wünsche Euch nur das Beste!!!

Eva-Lena
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  #3 (Permalink)  
Alt 09.11.2007, 10:31
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Beiträge: 390
Standard Kein Sport!

Viel Sport ist eine Begleiterscheinung von Essstörungen, die nur ein Ziel hat, nicht nur ein Gramm zuzunehmen. Deshalb sollte, solange man unter Essstörungen leidet, kein Sport betrieben werden. Das Nehmen von Abführmitteln schwächt den Betroffenen noch mehr und sollte deshalb auch vermieden werden.
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  #4 (Permalink)  
Alt 09.11.2007, 10:47
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Beiträge: 24
Standard Ich bin froh,dass ich keine Abführmittel nehme

sonst wäre ich wohl noch schwächer.

Stimmt Sport würde ich hauptsächlich für die Figur tun,
aber ich darf es auf Grund meines Gewichtes(körperliche Schwäche)nicht
und wegen der Esstörungen.

Danke für die Antwort.

LG
Eva-Lena
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