![]() |
|
|||||||
![]() | Startseite | Registrieren | Hilfe | Donate | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren | ![]() |
![]() |
|
|
LinkBack | Themen-Optionen | Ansicht |
|
|
#1 (Permalink) |
|
Administrator
Registriert seit: 18.11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 378
|
Bei Essstörungen spricht man von einer Sucht, die sich mit der Ernährung und dem eigenen Körperbild beschäftigt. Verschiedene Ursachen zusammen führen zu Essstörungen. Typische Risikofaktoren für eine Essstörung sind zum Beispiel ein ausgeprägtes Schlankheitsideal, Restriktives Essen, Angst vor dem Dicksein, familiäre Faktoren, seelische Belastungen und Stress von Bedeutung.
Die häufigsten Essstörungen sind Magersucht (Anorexia Nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa), Binge Fating Discorder und die latente Essstörung. Es kommt auch oft vor, dass sich Essstörungen vermischen. Ein typisches Merkmal der Magersucht ist ein absichtlich selbst herbeigeführter Gewichtsverlust. Die Betroffenen versuchen durch Hungern und Kalorienzählen abzunehmen und durch körperliche Aktivitäten ihren Energieverbrauch zu steigern. Es liegt meistens ein gestörtes Wahrnehmungsvermögen von Figur, Gewicht und Aussehen vor und die Betroffenen haben Angst vor einer Gewichtszunahme. Aufgrund der Magersucht kommt es zu Folgen wie Untergewicht, Blutarmut, Muskelschwund und Mangelernährung bis hin zu Osteoporose und Unfruchtbarkeit, hohe Anfälligkeit für Infektionen sowie die soziale Isolation in Verbindung mit Depressionen. Die Ess-Brech-Sucht ist eine Essstörung, die durch den Wechsel von wiederholten Fressanfällen und Versuchen der Gewichtsreduktion gekennzeichnet ist. Während der Hungerattacken kommt es zu einem Kontrollverlust. Auch bei der Bulimie besteht eine grosse Angst vor einer Gewichtszunahme. Um nicht zuzunehmen werden von den Betroffenen Gegenmaßnahmen getroffen, wie Erbrechen, exzessiven Sport, Missbrauch von Abführmittel, Fasten oder Einläufe unternommen. Die Ess-Brech-Sucht hat ähnliche Folgen wie die Magersucht, allerdings kommen Störungen des Elektrolyt-Stoffwechsels, Entzündungen der Speiseröhre, Zahnschäden sowie zu Mangelerscheinungen hinzu. In weiterer Folge kann das Herz angegriffen werden und Herzversagen auslösen und somit zum Tode führen, insbesondere wenn die Ess-Brech-Sucht noch mit Untergewicht einher geht. Die entscheidene Grundlage für eine erfolgreiche Therapie bei allen Formen der Essstörung ist die Einsicht des Patienten, dass er unter einer Esstörungen leidet. Danach muss das oberste Ziel die Normalisierung des Körpergewichts sein, wobei für dies eine verhaltenstherapeutische Unterstützung notwendig ist. Mit Hilfe spezieller Therapiekonzepte wie Ernährungs-, Einzel- oder Familientherapien und psychologischer Unterstützung können heute Essstörungen mit gutem Erfolg behandelt werden.
__________________
Christoph | Administrator _______________________ http://www.essprobleme.com Impressum / Pflichtangaben |
|
|
|
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|