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#1 (Permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
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Hallo,
ich habe mich heute mal bei google auf die Suche gemacht und bin auf dieses Forum gestoßen. Mich interessiert was ihr mir dazu sagen könnt: Ich bin weiblich, 17 Jahre alt, ca 164cm groß, wiege 52kg. Ich habe Essprobleme (keine Essstörung) aber mittlerweile nervt es mich doch schon sehr stark. Ich habe nicht vor untergewichtig zu sein/zu werden, gehe auch desöfteren auf die Waage um zu gucken dass ich nicht abnehme NUR: Ich esse sehr wenig. Ich habe wenig Appetit und wenn ich eine Liste machen müsste was ich alles nicht mag, wäre die sehr lang! Hinzu kommt noch dass ich Vegetarierin bin (seit 12 Jahren). Meine Blutwerte zeigen aber dass meine Werte perfekt (nach meiner Hausärztin) sind. Ich hatte vor ca 2-3 Jahren nur mal eine kleine Unterzuckerung (obwohl ich jeden Tag viel Schokolade esse).In meiner Freizeit mache ich kein Sport, ich sitze normalerweise die ganze Zeit am Computer, wobei ich aber finde dass ich vor dem pc oder vorm Fernseher angenehmer essen kann. Ich brauche dann meistens nach dem Essen auch noch Schokoade, sonst fühle ich mich unwohl. Um sich die Situation noch etwas besser vorstellen zu können: Mein Tagesablauf in den letzten Tagen (Ferien): spätes Aufstehen, sofort an den Computer, nach paar Stunden bekomme ich Hunger, warte vielleicht noch etwas und gehe dann in die Küche um etwas zu suchen, was ich essen will. Entweder mache ich mir sowas "alltägliches" wie Nudeln z.B. oder ich probiere auch öfter einfach mal rum, was aber meistens nicht so ganz funktioniert. Letztendlich gefällt mir das Ergebnis aber dann meistens doch nicht, auch wenn es Nudeln sind, Reis, Kartoffeln, Gemüse wie auch immer. Ich habe jetzt in den letzten drei Tagen immer den Rest des Essens weggeschmissen, weil es mir einfach nicht schmeckt, ich habe kein Appetit und das Hungergefühl wird langsam auch weniger. (die Lust zu essen wird dadurch verständlicherweise auch weniger) Das mit dem Wegschmeißen ist bei mir aber eigentlich keine große Ausnahme. Es wird schon immer mehr eine Ausnahme dass ich alles esse. In den Ferien vor allem habe ich eigentlich nur noch 1x am Tag gegessen (z.B. 1Brötchen). Der Hunger und Appetit blieb einfach weg. Mir fehlt der Anreiz. Die Schulzeit ist da meist strukturierter: 6Uhr aufstehen,(morgens esse ich zuhause nichts, 1Brötchen in der Schule) 16Uhr wieder kommen, meist sofort kochen. Wenn ich Glück habe lässt meine launische Ader es zu dass es mir schmeckt. Abends - wenn ich dann irgendwann wieder Hunger habe koche ich nochmal (ich esse nur paar mal im Jahr Brot) was dann aber auch oft stehen bleibt weil ich zu gestresst bin. zw. 22 u. 24 Uhr ins Bett. (und Schokolade darf während des Tages natürlich nicht fehlen )Ich hoffe da steigt irgendjemand durch.. =) Also wäre nett wenn dazu jmd etwas sagen kann (Anregungen, Tipps, eigene Erfahrung..?). lG Mell |
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#2 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 75
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Hallo Mell,
Du hast eine ganze Menge geschrieben, mit der Bitte wir möchten uns dazu äussern, aber was genau ist Deine Frage? WenN Du darauf noch eingehst tut sich der Eine oder Andere mit einer antwort bestimmt leichter ;-). LG Flöckchen |
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#3 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
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Najaa..
Wie problematisch ist das einzustufen zum Beispiel..? Und was macht man am besten dagegen? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? "(Anregungen, Tipps, eigene Erfahrung..?)" liebe Grüße |
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#4 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 75
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Hallo Melissa,
die Problematik einzuschätzen ist gar nicht so leicht, wie siehst Du es denn selber? Du schreibst das Du Essprobleme hast. Woran machst Du das fest? Istd as Dein persönlicher Eindruck oder spielen da Äusserungen von Aussenstehenden mit rein? Was wäre denn Deiner Meinung nach ein normales Essverhalten? Was würde denn passieren, wenn Du feststellen würdest das Du zugenommen hast? Ich stelle Dir diese Fragen um Dich ein wenig besser einschätzen zu können. Denn wer hat in der heutigen zeit ein normales Verhältnis zu essen??!!.. LG Flöckchen |
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#5 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
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Hallo,
das ist mein Eindruck und auch der von anderen. Wodran ich das merke? Das habe ich ja alles geschrieben.. Dass ich vieles wegschmeiße, was ich koche, wenig esse.. mir wird oft schlecht. Normales Essverhalten: Wissen, was machen essen will, Apetit haben, essen, was man kocht, ausgewogene Ernährung, genug essen, strukurierte Esszeiten. Wenn ich zu nehmen würde? Solange das nicht über 10kg sind, ist das okay. |
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#6 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 75
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Hallo mel,
hm, das ist aus der Ferne schlecht einzuschätzen, zumal ich kein Arzt bin und keine Diagnosen stelle. Aber kannst Du Dir vorstellen das Dir der reele Austausch mit anderen Betroffenen helfen könnte? Es ist schon möglich das Du Tendenzen zu einer sich entwickelnden Essstörung hast, aber um für Dich selber Klarheit zu bekommen würde ich Dir empfehlen Dich zB an eine Beratungsstelle zu wenden. Die haben ggf. auch Adressen von Gruppen an die Du Dich wenden kannst. Es muss ja nicht gleich einTherapeut sein. Meinst Du das wäre etwas für Dich um Antworten auf Deine Fragen zu bekommen? Viele Grüße Flöckchen |
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#7 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 22.01.2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 28
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Guten Abend!
Oft kommt es nichtmal auf die offensichtlichen Symptome an. Eher wie hoch der persönliche Leidensdruck ist. Fühlst du dich mit Deinem Denken bezüglich des Essens stark eingeschränkt? Das solltest du hinterfragen. Würde es helfen, darüber zu reden? Dann wären die Vorschläge von Flöckchen sicherlich wass für dich! apple |
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#8 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
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Hallo,
also mir die Mühe machen mit anderen organisiert darüber zu reden, wäre mir etwas zu merkwürdig und auch zu aufwendig. Aber man liegt nicht ganz falsch, wenn man meint, reden kann helfen. Viele körpl. Probleme haben psychische Auslöser und wenn ich so darüber nachdenke, kann es gut mit Streß zusammen liegen. Ich bin ein Mensch, der auf Streß - ich sage immer: "allergisch" reagiert. Aber was hat man von der Antwort? Ich kann mich weder erhärten, noch mein Lebensstil komplett umändern. "Fühlst du dich mit Deinem Denken bezüglich des Essens stark eingeschränkt?" Du meinst, ob ich durch die Essprobleme eingeschränkt bin? Naja.. Mich stört es enorm und dadurch werde ich auch träger mir immer wieder etwas zu essen zu machen, wo ich mich jeden mal frage: Wie viel esse ich letztendlich davon? Bei mir geht körperlich grundsätzlich alles den Bach runter.. Ich habe mittlerweile sogar ein amtliches Jahresattest für Sport. Dadurch geht es mir zwar besser ( ein Streßfaktor weniger ) aber das Problem kann man damit schließlich nicht beheben. Vielleicht sollte ich einfach zu einer Ernährungs-/Fitnessberaterin gehen.. Nur: Woher die Zeit und das Geld? |
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#9 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 75
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Hallo,
wenn es am Streß liegt könntest Du zumindest Wege suchen damit anders (besser) umzugehen. Das mit der Ernährungsberatung ist eine gute Idee und muss nicht zwangsläufig mit Kosten verbunden sein. ich empfeehle Dir mal bei Deiner Krankenkasse nachzufragen. Die helfen Dir bestimmt weiter. Viele bieten sogar Ernährungsberatung an.. Oder haben zumindest Adressen und Informationen wo Du Dich hinwenden kannst. LG Flöckchen |
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#10 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
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Wenn das immer so einfach wäre..
Ich kann nicht einfach sagen ich geh einfach nicht mehr zur Schule und nachher nicht zur Arbeit. Ich versuche den Streß so klein wie möglich zu halten, aber die Streßfaktoren sind nun mal unumgehbar. Ich werde mich mal darum kümmern, danke für die Antworten. |
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