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Alt 15.01.2009, 11:13   1 Link(s) verweist von irgendwo auf diesen Beitrag. Klicken Sie hier, um es zu sehen. #1 (Permalink)
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Registriert seit: 15.01.2009
Ort: Ruhrgebiet
Beiträge: 1
Standard Freundin helfen unterstützen oder was???

Hallo!
Ich weiß nicht ob man mir hier helfen kann.
Es geht um eine Freundin von mir. Sie hat vor ca. 3 Jahren stark abgenommen. Anfangs sah das auch gut aus und sie hat viel Bestätigung erhalten.
Was der Auslöser war kann ich natürlich nicht sagen, aber es kam zu dem Zeitpunkt als sie sich von ihrem Freund getrennt hat.
Momentan zieht sie sich stark zurück und sagt Treffen kurzfristig ab, obwohl sie vorher sagt sie kommt auf jeden Fall.
Einige Freundinnen haben sie bereits auf das Thema angesprochen und die Befürchtung, dass sie eine Essstörung hat.
Anfangs hat sie nicht mehr gegessen wenn wir dabei waren. Dann hatte sie auch mal zugegeben,
dass sie nicht essen könnte und einfach kein Hunger hat und das sie Treffen abgesagt hat, weil sie wusste das es da was zu essen gibt.
Dann leugnete sie alles und sagte das sie einfach nicht zunehmen könne, auch wenn sie mehr essen würde.
Wir haben ihr dann geraten doch einen Arzt aufzusuchen - in der Hoffnung das ein Arzt an sie ran kommt und sie berät.
In dem letzten 3/4 Jahr ist es häufig vorgekommen, dass sie von Treffen, Feiern etc. eher abgehauen ist, weil es ihr schlecht ging.
Meist hat sie es auf ne Grippe, Kreislaufbeschwerden oder Alkohol oder sonst was geschoben.
Wir Freundinnen haben ihr immer gesagt, das wir für sie da sind und das wenn was ist sie anrufen muss.
Mittlerweile isst sie recht viel wenn wir uns treffen, allerdings denken wir, dass sie davor und danach hungert.
Ich weiß das Gewicht und Größe eigentlich keine Rolle spielt, aber sie sieht mit 170 cm und 45 kg wirklich sehr schlecht aus.
Sie erzählt, dass ihre Mutter sich wohl auch sorgen macht und sie immer fragt ob und wie viel sie gegessen hat.
Meines Wissens nach war sie noch nie bei einem Arzt oder einer Beratungsstelle.
Da wir doch etwas mit der Situation überfordert sind, bzw. wir merken das man nicht weiter kommt wäre der Kontakt zu Fachleuten meiner Meinung sehr wichtig,
aber man kann sie ja nicht zwingen...
Wir wollen sie nicht unter Druck setzten, doch geht es so doch auch nicht weiter. Ihr Partner arbeitet sehr viel und sie isst von daher sehr viel alleine und fühlt sich wahrscheinlich oft allein.
Sie hat schon immer Probleme mit ihrer Figur gehabt, da sie ich sag mal sehr sportlich gebaut ist.

Wir würden ihr gern helfen, doch sie nimmt das eher genervt auf. Wir haben auch schon probiert das ganze nicht mehr zum Thema zu machen und ihr viel Bestätigungen über andere Dinge als das Aussehen gegeben, damit das Selbstwertgefühl etwas mehr wird.

Danke für die Hilfe im Voraus

Gruß M
wlwvbalu ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2009, 16:14   #2 (Permalink)
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Registriert seit: 06.01.2009
Ort: nrw
Beiträge: 7
Standard

Hallo,

also wie ich in paar Themen vorher schon geschrieben habe, bin ich ca 1,64m groß und wie knapp über 50kg. Und wenn ich mir das jetzt so vorstelle, wie das wäre wenn ich noch dünner wäre.. das ist enorm dünn. Mir wird ja schon immer "vorgeworfen" ich hätte nichts auf den Rippen.
Ich habe nicht viel Erfahrungen mit Essstörungen, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass es sie stört, wenn ihr versucht mit ihr darüber zu reden. Schließlich ist es ihr Schwachpunkt, den sie auch selber wahrnimmt. Aber zu mindest hat sie das Problem nicht ganz abgeblockt und hat euch gesagt warum sie des öfteren eure Treffen absagt. Dass ihr sie nicht zwingen könnt, ist wohl klar, aber ich glaube viele der unter Essstörung Leidenden brauchen diesen gewissen Druck. Aber auch die gleichzeitige Unterstützung, für die ihr wohl auch breit seid.
Da du dir auch wirklich um sie zu Sorgen zu machen scheinst, rate ich dir sofern sie nicht dazu bereit ist, selbst mal bei einem Arzt anzurufen und ihm davon zu erzählen. Ich kann dir leider nicht sagen wie schlimm das bei ihr genau ist. Ansonsten würd ich mich nochmals mit ihr, entweder du oder noch mit deinen Freundinnen und/oder ihrer Mutter zusammen setzen und sie schon etwas drängen. (von nichts kommt nichts ) Ich kann mir schon vorstellen dass es ihr Probleme bereitet, aber seid geduldig. (kann mir auch vorstellen, dass so eine Aussprache paar Tage dauert) aber ihr solltet dann doch "langsam" zu einem Ergebnis kommen.


lG Melissa
Melissa ist offline   Mit Zitat antworten
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