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18.01.2007, 12:51
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: emmendingen
Beiträge: 24
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drang zu hungern wird wieder stärker...
hallo ihr,
ich hab da momentan echt ein problem... ich war ja früher ziemlich heftig magersüchtig. aber seit ca. zwei jahren hatte ich das echt super im griff. und nach meinem klinikaufenthalt dieses jahr ging es dann eigentlich noch besser.
aber jetzt musste ich ja meinen non-svv-vertrag (naja, was heisst musste, ich wollte ja auch) abschliessen und Kotzen will ich auch nicht mehr (hab ich seit der Klinik nicht mehr gemacht.).
Setdem jetzt dieser vertrag abgeschlossen ist, ist irgendwie so die letzte hintertür für den notfall auch geschlossen und irgendwie fühl ich mich ohne das ritzen und kotzen so leer. ich will es ja eigentlich nicht mehr, aber es ist trotzdem leider immer noch ein teil von mir...
jetzt, wo ich so das gefühl habe, mir fehlt wasm merke ich, dass der drang abzunehmen wieder immer größer wird. von tag zu tag. ich konnte da noch gegen ankämpfen die letzte zeit, aber ich weiß nicht wie lange noch....
vor jedem essen entsteht so ein kampf in mir... ess ich, ess ich nicht...... kennt das jemand und hat da vielleicht jemand nen tipp für mich? ich will da nicht wieder reinrutschen... ich will einfach nicht mehr.
eure alessandra
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18.01.2007, 14:04
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 04.01.2007
Beiträge: 20
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Ich kann genau nachfühlen wie du dich fühlst.. Ich bin leider vor einem Monat auch wieder ins Hungern gerutscht. Aber ich habe mich mit meiner Freundin unterhalten die auch schon seit Jahren Bulimie/Magersucht hat(te).. Und sie hat mich wieder dazu ermutigt endlich wieder richtig zu essen, denn wir haben uns daran erinnert wie schlecht es uns damals ging , als wir nur 1 Gummibärchen am Tag gegessen haben. Und da waren wir nur zu 30% leistungsfähig, ständig müde und ausgepowert. Und ich habe mir auch so gedacht , daß ich das wirklich nicht mehr meinem Körper antun will ..die letzten 7 Jahre waren nicht immer leicht für meinen Körper.. er hat eine Menge Schundluder ertragen müssen.. Vielleicht hilft dir das ja auch ein bisschen. Denk daran, wie gut es dir jetz eigentlich doch geht ohne all den Sch..
Und das Loch das du da gerade fühlst, so ohne all das was dich sozusagen früher ausgefüllt hat, kannst du füllen indem du mehr Zeit mit Freunden verbringst.. Oder Musik hörst und nen bissel tanzt.. :lol: . Mir hat es wirklich sehr geholfen , daß ich in den letzten wochen echt fast jeden Tag einen meiner Freunde besucht habe  .. Man fühlt wieder wie man doch gemocht wird und das gibt Kraft!!
lg.. und gute Besserung!! 8)
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19.01.2007, 16:17
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 22.12.2006
Ort: Zofingen
Beiträge: 166
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kann es sein, dass du dich durch die "verträge" eingeengt und kontrolliert fühlst? bei mir jedenfalls waren solche "verträge" meist extrem kontraproduktiv. ich habe mir einfach jeweils einen anderen weg gesucht. eben zb. durch nicht essen, oder durch zu viele medikamente,..... hat man dir tipps mitgegeben, was du anstelle der destruktiven verhaltensweisen tun könntest?
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20.01.2007, 19:46
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: emmendingen
Beiträge: 24
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ja schon... hat man, aber ich hab leider noch nichts gefunden, was mich genauso befriedigt wie, naja ihr wisst schon....
ich hab einfach angst das alles aufzugeben... es gehört doch irgendwie zu mir... und ich hab angst dass ich dadurch das besondere an mir ableg und dann gar nichts mehr wert bin...
das gefühl hab ich zur zeit eh öfters und ich würde am liebsten wieder abnehmen, abnehmen, abnehemn.... nur um denen zu zeigen, dass ich was wert bin...........
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21.01.2007, 10:36
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 22.12.2006
Ort: Zofingen
Beiträge: 166
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ich verstehe dich sehr gut kokosnuss.
lange zeit dachte ich auch, ich wäre nur gut und interessant mit meiner magersucht. ich fühlte mich als etwas besonderes. ich konnte etwas, was viele andere nicht schafften.
aber eigentlich war es die sucht. ich fing an, es wie eine drogensucht zu sehen. und auf diese menschen ist man stolz, wenn sie den ausstieg geschafft haben. dann sind sie etwas besonderes, denn das schaffen nicht alle. wenn sie zugedröhnt in einer strassenecke liegen, beachtet sie niemand.
so ist es auch bei einer essstörung. man kriegt nur beachtung, weil die menschen es nicht verstehen und weil sie angst um einen haben. nichts weiter. willst du das dein leben lang? ich glaube nicht.
du musst lernen, dass jeder mensch auf dieser welt etwas wert ist und dass alle menschen etwas besonderes sind. niemand gibt es doppelt auf dieser erde, jeder ist einmalig. versuche rauszufinden, was dich liebenswert macht, was du erreichen möchtest in deinem leben.
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21.01.2007, 14:23
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 98
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Ich bin zwar nicht magersüchtig, aber auch ich fühle mich mit der Bulimie als etwas Besonderes.
Da besteht aber der Unterschied, dass ich mit niemadem, auch nicht mit denen, die davon wissen, darüber rede, oder wenn, dann sehr selten. Die Bulimie ist nur für mich da. Also, wie eine Person, für die ICH etwas Besonderes bin. Versteht ihr mich ein bisschen? ^^
Ich weiß, dass ich etwas Einmaliges bin, jemand, den es sonst nirgends gibt, mit Eigenschaften, deren Kombination niemand hat. Mein Name ist mein Code...oder so ähnlich.
Aber wenn ich alleine bin, habe ich doch die ES und bin schon wieder nicht mehr alleine. Ich weiß, ich könnte genauso gut ohne Bulimie auskommen- wer braucht schon einen imaginären Freund? Aber speziell diese Freundin kommt mir so real vor. Und das interessant Komplexe an der Sache ist, dass ich während eines Bulimieakts nicht nur meine "Freundin" bei mir habe, sondern mich selbst auch gleich nicht mehr wiedererkenne. Irgendwie spaltet sich dann mein Ich, aber nicht auf eine schizophrene Weise. So sind "wir" schon zu dritt.
(Ich hoffe, man konnte sich das ein bisschen vorstellen.)lg
__________________
Was habe ich noch außer meinem Körper,
der den anderen wirklich zeigt,
was ich fühle.
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22.01.2007, 12:39
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Moderator
AdministratorIn
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Registriert seit: 18.01.2007
Ort: Wien
Beiträge: 55
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Ich versteh was du meinst, für mich is es auch so. Durch die Bulimie bin ich was besonderes. Irgendwie macht sie mich aus... wie soll ich sie dann aufgeben, dabei würde ich mich doch auch selbst aufgeben...
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22.01.2007, 18:32
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Registriert seit: 11.01.2007
Ort: emmendingen
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ja du sagst es petra... genau da ist mein problem und ich weiß nicht, wie ich da rauskommen soll.... argh!!!
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03.02.2007, 23:23
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Registriert seit: 22.12.2006
Ort: Zofingen
Beiträge: 166
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@amapoola
ich kann dich verstehen, dass du deine bulimie wie als "freundin" ansiehst, dass du dich mit ihr nicht so alleine fühlst. aber freunde sind eigentlich menschen, die einem nur gutes tun wollen, die einem helfen,... deine bulimie zerstört dich schritt für schritt. sie erzählt dir zwar, sie sei deine freundin, du bräuchtest sie. aber das stimmt nicht. du brauchst niemanden, der dich kaputtmacht. eigentlich braucht sie dich, damit sie leben kann und ihre zerstörungswut fortsetzen kann. sie ist deine feindin.
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06.02.2007, 19:38
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Registriert seit: 29.12.2006
Beiträge: 98
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Ja, schon. Aber ich habe fast keine Freunde. Eine habe ich, aber obwohl sie auch mal ne ES hatte, versteht sie mich überhaupt nicht. Dabei will ich einfach bloß verstanden werden.
Naja, ich bin ja auch verdammt schwierig. Die ES wird mit mir fertig, sonst niemand. Vestehst du? Ich bin so schwierig, dass nur die Bulimie mich aushalten kann.
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