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Alt 08.09.2007, 06:34
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Standard Gesundheit Einbeziehen der Eltern in Bulimie-Therapie

Gesundheit & Service Einbeziehen der Eltern in Bulimie-Therapie verbessert Prognose

Chicago (AP) Die Einbeziehung der Eltern kann den Therapieerfolg bei bulimischen Jugendlichen deutlich verbessern. Dies zeigt eine US-Studie an 80 Patienten im Alter von 12 bis 19 Jahren. Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer einer von zwei Gruppen zugeteilt: Die Mitglieder der ersten Gruppe erhielten eine konventionelle Psychotherapie, in der zweiten Gruppe dagegen wurden die Eltern miteinbezogen.
Bei der konventionellen Behandlung besserten sich die typischen Essattacken nach sechs Monaten bei 18 Prozent der Teilnehmer. In der familienbasierten Gruppe lag dieser Anteil bei 39 Prozent, wie die Forscher in der Zeitschrift «Archives of General Psychiatry» schreiben. Ein halbes Jahr später hatten nur noch zehn Prozent der Personen aus der herkömmlichen Gruppe den Essattacken nicht nachgegeben, im Vergleich zu 29 Prozent bei der familienbasierten Therapie.
«Eltern sind in der einzigartigen Position, den Jugendlichen zu helfen», sagt Studienleiter Daniel le Grange von der Universität Chicago, «und dennoch werden sie von der Behandlung ausgeschlossen.» Bei der Therapie begleiteten die Eltern die Patienten bei den Besuchen in der Klinik und ermutigten ihre Kinder auch zu Hause zu regelmäßigem Essen. Allerdings wissen die Forscher selbst nicht genau, ob allein schon die Einbeziehung der Eltern in die Therapie half oder auch deren Achten auf das Essen zuhause. «Wir haben noch viel zu tun, um Essstörungen zu verstehen und zu behandeln», betont le Grange.

Quelle: www.live-pr.com
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