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Alt 04.09.2007, 16:18
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Standard Magersüchtige werden immer jünger

Magersüchtige werden immer jünger
Negativer Effekt der Übergewichts-Diskussion
Die Zahl der magersüchtigen Kinder ist in den letzten Jahren angestiegen. Zudem werden die Betroffenen immer jünger: bereits unter Zehnjährige sind betroffen.


«Es gibt immer mehr jüngere Patienten», bestätigt Erika Toman, Präsidentin des Experten-Netzwerks Essstörungen Schweiz (ENES). Das zeigten Meldungen aus stationären Einrichtungen für Magersucht-Patienten, etwa dem Zürcher Kinderspital oder der Spezialstation des Zürcher Stadtspitals Triemli.

Diäten schon im Kindergarten

Ganz allgemein stellt Toman fest: «Schlankheit wird immer früher zu einem Thema. Immer jüngere Kinder beschäftigen sich mit dem Körper und dem Essen.» Es gebe bereits Kindergärtler oder Schulanfänger, die über eine Diät nachdenken würden oder schon eine hinter sich hätten.

Beunruhigend an dieser Entwicklung ist nicht zuletzt, dass Experten auch die aktuelle Diskussion um Übergewicht bei Kindern mitverantwortlich machen. «Dass sich Kinder so früh mit dem Thema beschäftigen, hängt auch damit zusammen, dass so viel informiert wird», ist Toman überzeugt.

Zu viel Nachdenken schadet für einmal

Die Vorstellung, durch vermehrte Information der Kinder ihr Essverhalten zu verbessern, habe sich nicht bewahrheitet. Die Kinder wüssten zwar mehr darüber, was «gesund» sei, doch beeinflusse dieses Wissen ihr Handeln nicht in der erwünschten Richtung.

Eltern rät die Psychologin, das Essen nicht zu stark zu thematisieren. Also nicht dauernd darüber zu reden, wie ungesund Schokolade ist, sondern einfach weniger Schokolade aufzutischen. Denn, so Toman: «Die Hungersättigung funktioniert eigentlich von Geburt an, genau wie das Bedürfnis nach Schlaf. Und übers Schlafen muss man auch nicht diskutieren, sondern ohne viele Worte einen Rahmen schaffen, der einen gesunden Schlaf-Wach-Rhythmus ermöglicht.»

Hohe Sterberate bei Magersucht

Schätzungsweise 10'000 bis 50'000 Menschen leiden laut Experten in der Schweiz an einer Essstörung wie Magersucht, Bulimie und Fettsucht. An Magersucht leiden in der westlichen Welt rund ein Prozent der 15- bis 35-jährigen Frauen. Bei den Männern beträgt der Anteil in derselben Altersgruppe 0,1 Prozent. Die Mortalitätsrate ist hoch: fünf bis 20 Prozent der Betroffenen sterben innerhalb von 20 Jahren nach Erkrankungsbeginn, bei 20 bis 30 Prozent wird die Anorexie chronisch.

Als Diagnose ist Bulimie erst seit 1980 bekannt. Inzwischen leiden daran in Europa und Nordamerika schätzungsweise zwei bis vier Prozent der Frauen zwischen 15 und 35 Jahren und 0,5 Prozent der Männer im selben Alter.

Quelle: http://tagesschau.sf.tv
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Alt 26.01.2008, 21:28
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es ist leider tatsächlich so das die magersucht auch schon im kindergarten ein thema ist.
die tochter meines mannes kommt dieses jahr in die schule, geht also noch in den kindergarten.

da ich selbst mit 13 jahren magersüchtig wurde viel mir auf das sie sehr wenig isst, sie ist dauernd krank usw.
als mein mann das thema essen neulich ansprach ging sie auf die toilette um sich zu übergeben.

wir haben lange mit ihr gesprochen und es stellte sich herraus das sie bereits seit sie 5 ist ihr essen erbricht und möglichst wenig isst.
sie hat angst so dick zu werden wie die mama und will auch nicht das die mama dicker wird sagt sie.

leider konnte ich nicht herraus bekommen ob jemand was gesagt hat oder wie sie auf die idee gekommen ist.

sie ist recht groß für ihr alter aber hat gerade mal ca. 20 kg is laut kinder bmi also untergewichtig.
sie ist so dünn das es schwer ist für sie passende kleider zu finden, die sind zu weit oder eben zu kurz dann.

das schlimmste an der sache ist das ihre mutter es nicht wahrhaben möchte.

es ist wirklich eine bedenkliche entwicklung das so viele kinder bereits im kindergarten übergewichtig oder magersüchtig sind.
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Alt 27.01.2008, 08:37
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Standard Eine Traurige Entwicklung

Hallo Solveig!
Ich kann Dir leider nur zustimmen, dass in unserer Gesellschaft aufgrund des Schlankheits-Schönheitswahns eine traurige Entwicklung stattfindet. Aufgrund der Überflutung von Werbung mit Idealkörpern, wachsen Jugendliche mit diesem Schlankheitswahn auf. Das Problem ist, dass Kindern es noch nicht bewusst ist, dass diese "Idealkörper" nicht der Realität bestimmen. Daher wäre es notwendig, dass Kinder von klein auf zu diesem Thema aufgeklärt werden.
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Alt 19.02.2008, 19:54
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ja das ist wohl wahr.
kinder sind da einfach wohl überfordert.
richtig schlimm finde ich einfach das in dem fall den ich persönlich kenne das mädchen nicht isst aus angst so dick zu werden wie die mama und dann auch nie einen mann zu finden usw.
ich vermute das andre kinder da was gesagt haben. fakt ist das mädchen sieht nur ihr umfeld und das die dicke mama alleine ist. das aber so viiiiiiiiiiiele übergewichtige frauen ganz tolle männer haben das weiss sie natürlich noch nicht.
und normal essen macht ja auch nciht dick das hab ich so oft versucht ihr klar zu machen.
das seltsame ist ja das sie vieles nicht essen mag bzw. fast nichts weil sie nicht dick werden will. aber die dinge die sie isst sind alles dickmacher ( schokolade usw. )
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