Super Size Me
09. September 2007 20:15 ATV
Morgan Spurlock, Dokumentarfilmer aus New York, will nachweisen, dass
Fastfood schädlich ist, und entschließt sich zu einem Selbstversuch: Vor laufender Kamera legt er das Gelübde ab, sich einen Monat lang ausschließlich von
Fastfood-Produkten zu
ernähren. Drei
Fachärzte checken den
ernährungsbewussten jungen Mann vorher durch und befinden ihn für
kerngesund. Doch die
Gourmand-Diät wirkt sich schnell verheerend auf
Gewicht, Gesundheits- und Gemütszustand des wagemutigen Probanden aus - einschließlich gravierender
Störung des Sexuallebens... Der Dokumentarfilm "
Super Size Me" ist eine filmische
Kalorienbombe. Morgan Spurlocks rasante Mischung aus humorvoller Realsatire und hintergründigem Infotainment knüpft an Michael Moores ("Bowling for Columbine") provokativen Stil an. Am Anfang steht eine entwaffnend einfache Frage: Warum sind US-Amerikaner so
fett? Immerhin zwei Drittel der Erwachsenen im Land der unbegrenzten
Ernährungs-Möglichkeiten sind
übergewichtig, seit 1980 hat sich ihre Zahl glatt verdoppelt. Jeder ahnt, dass
Fastfood eine der Ursachen hierfür ist. Doch die Öffentlichkeit scheint davon keine Notiz zu nehmen. Nicht umsonst investieren die großen Konzerne wie McDonalds extreme Summen in Kampagnen, die das positive Image des Fastfood fest im Bewusstsein des Durchschnitts-Amerikaners verankern sollen. Inspiriert von zwei
fettleibigen Mädchen, die erfolglos gegen McDonalds klagten, dreht der New Yorker Dokumentarfilmer Morgan Spurlock in seinem ersten Kinoprojekt ...
Quelle:
www.kurier.at