EssProbleme | Meine Essstörung und ich...    
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Alt 25.02.2010, 15:39   1 Link(s) verweist von irgendwo auf diesen Beitrag. Klicken Sie hier, um es zu sehen. #1 (Permalink)
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Frischling
 
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Unglücklich brauche auch hilfe...

Hei auch ich bin neu hir,
und ich hab auch ein wenig angst
hab so was noch nie gemacht und auch nie
über diese sachen geredet.
Ich bin 18 Jahre alt und bin in einem Fsj tetig.
und seit 1 Jahr kommt der hunger net mehr,
meine Mutter hat mir gedrot mich zwags zu Erneren.
Und jetzt rede ich nicht mal mehr mit meiner bessten freundin
und die macht sich auch nur sorgen.
Dacher weiß ich nicht mehr was ich machen soll

gifti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2010, 06:24   #2 (Permalink)
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Hallo gifti,

wie kam es denn dazu das Dir der Hunger vergangen ist? Magst Du darüber ein bischen erzählen?? Bist Du stark im Untergewicht, wie siehst Du Deine derzeitige Situation selber??

Hast Du schonmal über eine Beratungsstelle nachgedacht??

LG

Flöckchen
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Alt 03.03.2010, 12:11   #3 (Permalink)
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Frischling
 
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Guten Tag Flöckchen,

bei mir hat es angefangen vor 1 jahr das ich
nur noch das notwendigste gegessen habe weill ich das
gefühl nicht los bekomm habe das ich anderen was weg esse.
Und das wurde für mich normal,
damals ab ich 60 kilo gewogen und jetzt nur noch 50 und
geht immer weiter runter und ich weiß net mehr was ich
machen soll.
Wenn ich mich dann doch dazu endschlisse was zu essen
hab ich das gefüh das ich was falsch gemacht habe und
dann schneide ich mich.
Meine Mutter weiß auch nicht mehr was sie tun soll sie
hat nur gemeint das sie mich zwangsernhren lässt
wenn das nicht besser wird und bovor das passirt wollte ich mir
helfen lassen aber das ist nicht so einfach.
Wie ich dachte und ich möchte keine keine terapi mehr
da hatte ich schon zu vielle.
Bin einfach total übervordert mit der jetzigen situartion.
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Alt 04.03.2010, 07:11   #4 (Permalink)
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Hallo liebe gifti,

Du hast also schon mehrere Therapieanläufe hinter Dir?!.. War das wegen der Selbstverletzung?

Weisst Du noch was der Auslöser war dafür, das Du das Gefühl hast, anderen etwas weg zu essen und Dich dafür bestrafst wenn Du etwas isst?

Ich denke schon das Du Hilfe brauchst, aber ich bin mir nicht sicher ob Du Hilfe möchtest.

Um Deine Essproblematik in den Griff zu bekommen wirst Du um eine Therapie nicht herum kommen denn Du scheinst einen entsprechenden Hintergrund zu haben, der auch angeschaut werden müsste um Dir helfen zu können.

Hast Du Dir schonmal überlegt stationär zu gehen? Dann hättest Du die Gelegenheit in einem geschützten Rahmen Dich mit Dir und Deinem Körper auseinander zu setzen. Ich denke wenn Du jetzt was tust, hast Du gute Chancen das wieder hin zu bekommen, aber alleine wird das sehr schwer...

LG


Flöckchen
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Alt 04.03.2010, 12:58   #5 (Permalink)
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Frischling
 
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Hallo Flöcken,

du ich hate aus verschidenen gründen Therapien ob es
wegen der selbst Verletzung oder wegen Missbrauch war
aber soll ich dir sagen warum ich keinen sinn mehr darin sehe.
Die Behandeln jeden gleich als wehre man von einer anderen
weld. Ich mag die blike nicht
hatte einfach net so viel glück bei so was.

Es hat mit 15 Jahren angefangen da hab ich noch bei meiner
mutter gewohnt naja wir sind eine groß Familie,
ich hab 4 jüngere geschwister und da is es mir zum ersten
aufgefallen das ich das immer nach dem essen mach aber
richtig hat es mit 17 jahren angefangen.

das mit der einweißung hab ich mir überlegt
aber ich wüste nicht wie ich es meinem Vater erkleren soll.
Oder meinem Freund oder gar meinen kleinen geschwiester.
Mit der farge bin ich echt über fragt,
aber du kannst dir sicher sein das ich mir helfen lassen möchte
denn sonst wehre ich nie in dieseb chett gekommen.
Und ich möchte es mir beweisen das ich es schaffe
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Alt 07.03.2010, 15:21   #6 (Permalink)
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Hallo Gifti,

es kann natürlich ein Ansporn sein sich so hohe Ziele zu setzen, aber wie wäre es denn wenn Du ein wenig kleiner Anfängst? Also sehe es mal so: Dein Weg führt einen ganz laaangen Weg durch verschiedene Zonen. Mal gehts bergauf, mal bergab, mal regent es in Strömen, mal scheint die Sonne. Es geht durch grüne Wiesen, manchmal weht ein fieser Sturm.

Wie wäre es zB wenN Du Dir überlegst Zwischenstationen einzubauen auf Deinem Weg? Welches GEpäck benötigst Du, um gut zu Deinem Ziel zu gelangen? Soll Dich jemand begleiten? Zb ein Totemtier?? Oder vielleicht ein Engel??

Ich kann verstehen das ma oft das Gefühl hat von Therapeuten in einen Topf geworfen zu werden, aber tun wir das nicht selbst mit uns auch?? Liegt es nicht auch an uns zu zeigen" hey ich bin ein Individuum und die Lösung 0-8-15 ist nicht meine?!.

Die Frage" wie erkläre ich meine Entscheidung meiner Umwelt" stellen sich viele. Aber letztenendes geht es dabei nur um Dich und Deine Zukunft. Eigentlich müssen wir uns vor nichts und niemandem rechtfertigen. Eigentlich....

LG

Flöckchen
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Alt 08.03.2010, 15:47   #7 (Permalink)
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hei Flöcken,

was meinst Du mit Totentier oder Engel.
Ich meine ich hab gelernd komm mit deinen Problemen alleine
zurecht oder gehe unter.
Und wenn ich erlich bin hab ich nur 2 bis 3 Leute
die zu 100 % himter mir stehen.
Aber es sind leider die falschen wiel ich denke
das dass die Familie machen solte und die Leute die sich dafür
interessiren sind Freunde aber net die Familie
und das is das wo mit ich net zu recht komme und
damit werde ich nie zurecht kommen.

Ich weiß das ich zu hoch meine ziele setze
aber mir wurde beigebracht mach das unmögliche möglich.
Es ist net immer einfach aber meine Freund sind alles was
ich habe und genau das is mein fehler denn ich hab
rausgefunden das es einfacher is mich um die probleme
von anderen zu kümmern als um meine.
Und ich weiß das dieses denken falsch is aber aus
alten gewohnheiten kommt man nur schwer raus.
ich mein ich hab 2 jahre gebrauch mal nein zu sagen
und schaff es aber immer schaff ich es immer noch net.

LG gifti
gifti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.03.2010, 06:49   #8 (Permalink)
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Hallo gifti,

also ein Totemtier ist ein "Wesen" was Dich auf Deinem Weg begleitet, und Du kannst immer in Gedanken mit ihm kommunizieren.Manchen Menschen hilft das.

Die Einstellung "komm alleine klar und geh unter" kommt mir bekannt vor, sie war auch Bestandteil meiner Erziehung. Aber meinst Du das Du Wege suchen kannst diese Einstellung nicht weiter zu übernehmen? Ich meine, wenn Du bei einem Problem Hilfe brauchst, ist es doch bereits ein erster Schritt zur Lösung sich Unterstützung zu suchen?

Und ich finde es gut das Du 2-3 Freunde an der Seite hast. Das ist mehr als manch andere haben. Und Freunde sind durchaus auch dazu da, Dir zur Seite zu stehen, oder einfach nur Freunde zu sein und Dich mal auf andere Gedanken zu bringen. Oftmals bedarf es dazu nicht viel Aufwand sondern lediglich die Anwesenheit derjenigen.

Ich würde es nicht als Fehler betrachten, das Du versuchst das Unmögliche möglich zu machen.. Kannst Du versuchen es ab und zu mal von ein er anderen Seite anzugehen: " ich versuche mein Bestes udn wenn es nicht so klappt, ist es nicht schlimm, weil ich es versucht habe"?

Das Du Dich um Deine Freunde kümmerst und deren Sorgen, ist zum Einen normal, das gehört mit zu einer Freundschaft dazu, uzm Anderen ist es vielleicht auch Dein Versuch Dich von Deinen Problemen zu distanzieren. Denn oftmals hat man zu den Problemen der eigenen Umwelt die emotionale Distanz da man sich bei sich selbst oftmals wünscht.. Zumindest ging es mir oft so. Weiß nicht ob Du mir da zustimmen kannst/magst.

Aber ich finde es schonmal gut das Du Dich hier austauscht. Wie gehts Dir denn dabei??

LG

Flöckchen
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Alt 11.03.2010, 21:20   #9 (Permalink)
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Frischling
 
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guten abend,

das mit dem Totemtier is mir net geheuer sorry, und ich werde
versuchen die einstelung nicht weiter zu übernehmen denn
ich meine denn ersten schriet hab ich schon gemacht,
Und es hat garnet weh getan *lach*. ich mein dann kenn der rest auch net so schlimm werden.

Ich versuche es von einer anderen seite zu sehen, denn wenn ich es
versucht habe is es auch schon ein vortschrit.
Es is net so leicht positiv zu denken, aber ich glaub ich bekomm es
ganz gut hin.
Nur unterstüzung sich zu hollen is hald net immer so einfach, ich mein
man kann es nur versuchen den ich glaub erzwingen wer net so gut
dann wers auch nur aus zwang und es kämm nich von mir selber.

Das mit der distanz ist bei mir genau so wie Du es beschrieben hast
nur ist es dann so das ich mich total aufopfere um mich garnet mehr
um mich kümern zu müssen und ich weiß zwar das es nich wircklich
gut ist aber da bin ich gut drin. Und ich mach es echt gerna aber
ich hab die mitte noch net gefunden und das ist das was mir schwer
feld. Verstehst Du das ich weiß nicht ob ich es verstendlich erklärt
hab.

Du Flöckchen es were gelogen wenn ich dir schreiben würde
das es mir leicht fallen würde, aber um so öffter ich mit Dir schreib
um so besser wird es. Und um so leichter feld es mir.
Ich muss sagen es tut aber gut mit Dir zu schreiben denn es ist
einfacher so sich mit Leuten zu unterhalten als persönlich. Weiß
nicht warum des so is, ich kann offener sein und muss mich nicht
verstellen .

Liebe grüße gifti ^^
gifti ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2010, 06:39   #10 (Permalink)
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Hallo gifti,

nun, was uns beide oder Dich mit allen hier trennt ist die fehlende Realität. Es steht Dir jederzeit die Möglichkeit offen, die Disskussion abzubrechen, oder nur auf Dinge zu antworten, zu denen Du gerade bereit bist. Das kann ein Gefühl von Sicherheit geben, gerade wenn man sich unsicher fühlt im Umgang mit anderen Menschen.

Wenn man jemandem persönlich begegnet, ist es eben wesentlich "intensiver" weil Deine Gestik und Mimik, der Klang Deiner Stimme in Gesprächen eine Rolle spielt und Reaktionen hervor ruft. Im Internet hat man "nur" Dein geschriebenens Wort, und kann Deine Stimmung nur erahnen.

Vermutlich gibt Dir das einfach einen gewissen Schutz und eine Distanz die es Dir leichter fallen lässt Dich zu öffnen. Das es Dir mir jedem Mal leichter fällt ist schonmal ein gutes Zeichen, das Du Dich "sicherer" fühlst. Und vielleicht hast Du eines Tages auch den Mut, Dich Deiner realen Umwelt zu öffnen. Das braucht aber Zeit, Übung und ein wenig Selbstvertrauen. Ich musste das auch erst lernen. Aber es ist möglich. Man darf nur nicht zuviel von sich selbst erwarten. Es gibt für alles den richtigen Zeitpunkt, aber wann das ist musst Du für Dich heraus finden.

Ich fand es zum Beispiel irre mutig von Dir, Dich zu Deiner LRS zu bekennen und das schon nach dem ersten Beitrag! Sie ist ein Teil von Dir und Du hast das sofort geschrieben. Viele Menschen die davon betroffen sind reden sich um Kopf und Kragen um genau das zu verheimlichen weil sie sich wahnsinnig schämen. Deswegen hab ich da echt meinen Hut gezogen, das Du es in einem Beitrg so klar geschrieben hast. Da kannste Dir echt stolz auf die Schulter klopfen!.

Liebe Grüße

Flöckchen
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