EssProbleme | Meine Essstörung und ich...    
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Alt 04.03.2010, 18:47   1 Link(s) verweist von irgendwo auf diesen Beitrag. Klicken Sie hier, um es zu sehen. #1 (Permalink)
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Frischling
 
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Standard Trennung?

aaaaaaaaaaa

Geändert von Lucy (02.08.2010 um 01:31 Uhr)
Lucy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.03.2010, 08:12   #2 (Permalink)
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Hallo Lucy,

bei Dir ist ja einiges los...

Du bist alsonoch ganz frisch in Therapie?!. Dann ist es noch kein Wunder das Du ihr noch niht so viel erzählen konntest, es muss sich ja erstmal ein Vertrauensverhältnis aufbauen. Udn das braucht etwas Zeit. Daher ist es natürlich blöd das Du jetzt längere Zeit alleine dastehst. Hast Du denn Alternativen bekommen wie Krisenstellen, Beratungsstellen oder Gruppen an die Du Dich wenden kannst?. Einfach nur damit Du weisst das trotzdem jemand da ist an den Du Dich wenden kannst..

Ich glaube es geht auch nicht so sehr darum wie Du aussiehst und Dich andere bzw Du Dich selbst wahrnimmst sondern was Du bereit bist zu tun, um Deine Situation zu verbessern.

Wie Du schon schreibst hast Du gegenüber Deiner Kleinen eine Verantwortung und Vorbildfunktion. Aber einfach aufhören wird so nicht klappen. Du könntest aber durchaus Deine Verantwortung als Mutter dazu nutzen, anders mit Deiner Krankheit umgehen zu lernen. Das braucht aber Zeit! Dazu iste s auch wichtig das Du Dir klarmachst, Dich selber nicht zu überfordern wie zB "bis Ende des jahres muss ich es im Griff haben" sowas funktioniert nicht.

Kennst Du das Prinzip der kleinen Schritte? Dabei geht es darum sich ganz viele kleine Ziele zu setzen und die damit verbundenen Fortschritte auch bewusst wahr zu nehmen.

Ich hab mir damals in der Klinik einen 10 Punkte Plan aufgestellt was ich alles erreichen möchte, unabhängig von der Reihenfolge und ohne Zeitvorgabe. Magst Du so etwas mal versuchen? Das können auch kleine Dinge sein wie zb:

- Ich möchte mir heute etwas gutes tun und nehme ein heisses Bad.
- Ich möchte am Wochenende mit meiner Kleinen und meinem Freund etwas unternehmen, was könnte das sein?

Also wirklich nur kleine Sachen die nicht zwangsläufig mit Deiner ES zu tun haben sondern eher darauf abzielen, Dir etwas gutes zu tun. Das können durchaus auch Dinge sein die Dich ein bischen überwindung kosten. Bei mir war es "schwimmen gehen" und ich war danach stolz wie Oskar als ich es geschafft hatte.

Das kann ein wichtiger Schritt sein, seine Gedanken auch mal weg von der ES zu lenken und somit kurzfristig für Entspannung zu sorgen.

Ich hab damit jedenfalls gute Erfahrungen gemacht..Vielleicht magst Du das ja mal versuchen?.

Zu der Situation mit Deinem Freund kann ich nicht allzuviel sagen, wie geht er denn mit der ES- Situation um, magst Du dazu noch ein wenig was schreiben? Aber sich einfach zu trennen ist sicher nicht die beste Lösung zumal Euch auch etwas verbindet..

Würd mich freuen wenn Du noch schreibst.

LG

Flöckchen
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Alt 07.03.2010, 16:12   #3 (Permalink)
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Hallo Lucy,

also ich hab die Erfahrung gemacht, das es mir geholfen hat auch mit Menschen zu kommunizieren die nicht an einer ES erkrankt sind und mich trotzdem so akzeptieren wie ich bin. Mich den ganzen Tag nur mit Kranksein zu beschäftigen war mir auf die Dauer zu anstrengend und auch zu blöd. Die BEziehung zu meinem Freund war damals ein wichtiger Impuls für mich. Ich bin immer noch krank das weiß er auch. Aber er drängt mich zu gar nichts. Er wäre bereit bei Problemen mit mir zusammen Therapie zu machen aber in gewissen Dingen kann er mir nicht helfen. Auch er hatte bereits eine Freundin mit einer ES und damit schon viel negative Erfahrungen gemacht. Aber ich bin eben nicht sie.

Dieses nicht fühlen wollen einen Körper zu haben, kenne ich auch... Ich hatte das in der Klinik und musste die schmerzhafte Erfahrung machen, das ich fühlen muss um leben zu können. Es war alles andere als leicht und ich hab meine Therapeutin verdammt und verteufelt das sie "mir so weh tut". Aber letztendlich hat sie mir geholfen wiede zu mir und meinen Gef
ühlen zu finden und dafür bin ich ihr heute noch dankbar!.

Aktuell bin ich auch wieder in der Sirtuation, mich "zu viel" zu fühlen, die Klamotten passen nicht mehr so wie ich es gewohnt bin, das ist neu, macht Angst und die Gedanken gehen schon wieder in die Richtung, abnehmen zu wollen, um mich wieder besser zu fühlen. Aber ich weiß, das dieses Gefühl dann auch nur kurz hält und der Teufelskreis weitwergeht.

Es gibt vieles was man tun kann, am wichtigsten ist mMn die eigene Wahrnehmung zu ändern. Denn realistisch betrachtet kann es nicht stimmen das ich mich mit 10 Kilo weniger besser fühle wenn es in meiner Beziehung kriselt. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Was mir ganz gut geholfen hat war das Element Wasser. Das waren vollkommen banale Dinge! Ich liebe es zB den Geruch nach eingeseiften Händen zu riechen. Oder die Körperpflege nach einem schönen Bad. Ich war auch immer gern schwimmen, weil das GEwicht im Wasser nicht existiert. Und was gibt es schöneres an einem kalten Winterabend mit einer Wärmflöasche und Wolldecke vor dem TV zu flätzen bei Kerzenlicht?!l. Das sind alles kleine Dinge und ich musste erst lernen sie wieder wahr zu nehmen aber die Klinik hat mir gerade dabei sehr gut geholfen.

Vielleicht magst Du ja auch mal so ein "Wohlfühlprogramm entwerfen?

LG

Flöckchen
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Alt 14.03.2010, 14:43   #4 (Permalink)
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Hallo Lucy,

inwieweit siehst Du denn einen Zusammenhang zwischen Deiner ES und dem gemeinsamen Wunsch eine Paartherapie zu machen? Also soll die ES dabei auch eine Rolle spielen, oder ist das eine ganz andere "Baustelle"?

Kannst Du Dich nochdaran erinnern wie es für Dich war, als Du Deine Kleine bekommen hast und wie sich Dein Essverhalten dadurch entwickelt hat?

Ich stelle mir oft die Frage wie das bei mir sein würde, da ich ja auch mal ein Kind haben möchte.

Aber ich hab immer noch kein ausgeglichenes Verhä#ltznis zum Essen. Solange ich essen kann udn nicht zunehme und es mir psychisch gut geht ist alles ok, aber wehe es geht auf der Waage nach oben und ich hab in dem Moment Stress, dann bin ich ziemlich schnell gedanklich wieder beim zwanghaft herbeigeführten abnehmen. Nur fehlt mir mittlerweile (gottseidank?!) die Disziplin das länger durchzuhalten. Vielleicht habe ich in der Thera aber auch mehr begriffen als mir manchmal bewusst ist...

Was sind denn so Deine nächsten Pläne /Ziele für die Zukunft, gibts da welche?

LG

Flöckchen
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Alt 23.03.2010, 07:43   #5 (Permalink)
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Hallo Lucy,

ich sehe Du hast gute Ziele für Veränderungen in Deinem Leben, das ist ein guter und wichtiger Schritt! Die Entscheidung Deine Kleine zu Ihrem Vater zu geben damit Du Dich auf Dich konzentrieren kannst, ist sicherlich gut für Deine Zielsetzung, auch Dein Wunsch sie trotz allem orft bei Dir zu haben wollen. Für sie wird das ja auch eine gewisse Umstellung.

Ich denke um der ES den Kampf anzusagen ist es wichtig sich viele (kleine) Ziele zu stecken um auch Erfgolge zu sehen, die nichts mit der ES zu tun haben. Einfach um zu fühlen, das es auch andere schöne Sachen gibt ausser Zahlen auf der Waage oder Kleidergrößen.

Das war auch einer der Punkte die mir am besten geholfen haben aus der ES zu gehen. Nichtd as ich komplett draussen wäre, aber ich bin auf einem Level das ich heute sagen kann ich Lebe und habe es im Griff und nicht umgekehrt.

Ich finde es übrigens auch ganz wichtig sich mit Menschen zu umgeben die nicht an einer ES erkrankt sind. Das hat auch mir unglaublich geholfen nicht immer nur an ES zu denken.

Einen kleinen Teil Deiner Fragen beantworte ich in einem speziellen Vorstellungsthread.

LG

Flöckchen
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Alt 26.03.2010, 07:49   #6 (Permalink)
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hallo lucy,

hab den threat gelesen und frag mich was dein freund für eine rolle spielt in dem ganzen.
mir hilft es sehr meinen freund (ca seit 1 jahr) an meiner seite zu haben, obwohl es auch nicht einfach ist. du hast deinen freund zwar erwähnt, aber in deinen ideen, was du machen willlst kommt er gar nicht vor, oder du erwähnst nur dass er euer kind nimmt. du hast ja wegen trennung gefragt.
bei mir ist es so, dass er ganz ganz lieb ist, manchmal zu lieb dass ich das nicht immer so erwiedern kann. ich liebe ihn vielleicht auch nicht so wie er mich. ich hab ihn schon öfter verletzt und er bleibt trotzdem, da hab ich manchmal ein schlechtes gewissen. mit den essproblemen tu ich mir ja nichts gutes (wenn ich es wieder aus.....ze) denk manchmal wie ich mich liebe nur so kann ich auch andere lieben.
was auch noch son thema ist....andere... es wird frühling und so manche begegnungen mit andern lassen mich nicht kalt. wie ist es den mit euch? seid ihr treu? ihr wollt ne paartherapie machen. hab ich auch schon mal drüber nachgedacht. schreib andernmal mehr. muss jetzt los.
Sandrea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2010, 14:25   #7 (Permalink)
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Hallo Lucy,
ich kann mich sehr gut in deine Situation hineinversetzten!
ICh bin 26 Jahre als und selbst Mutter. Meine Tochter ist mittlerweile drei. Ich leider seit 12 Jahren an Bulimie und bin seit 7 Jahrem mit meinem Mann zusammen.
Leider ist er nicht so ein besonders guter Ansprechpartner bei dem Thema, ich kann mit ihm über alles reden, darüber aber nicht.
Auch ich habe schlimmes in meiner Kindheit erlebt und habe auch momentan viel Streit mit meinem MAnn. Das geht soweit, das auch ich über Trennung nachdenke.
In meiner Schwangerschaft habe ich allerdings 27 kg zugenommen, was mich total belastet hat!
Tja, das mit der Vorbildfunktion stelle ich mir jeden Tag.
Meine Tochter bekommt es nicht mit, was allerdings daran liegt, das ich ja immer regelmäßig mit ihr Esse (es allerdings nie drinne behalte).
Auch ich bin momentan wieder ziemlich dünn (47 kg bei 1,68m).
Ich glaube, ich kann dir auch keinen guten Rat geben, aber ich finde, man darf eine Beziehung nicht so leicht aufgeben und da ich ein Scheidungskind bin, bin ich immer der Meinung, man sollte auch für das Wohl seines Kindes bis zu Letzt die Hoffnung nicht aufgeben.
Also du merkst, du bist nicht allein mit deiner Situation und ich habe immer gern ein offenes Ohr.

Gruß Mia
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Mia-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.03.2010, 16:07   #8 (Permalink)
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Hallo,

@ Mia da gebe ich Dir recht. Zum Einen zum Wohle des Kindes, zum Anderen auch um das Wohl der Beziehung sollte man versuchen zu kämpfen und gemeinsam an der Situation zu arbeiten. Oftmals hilft auch eine Paartherapie, gerade wenn es um eine neutrale Meinung zu diversen Situationen gibt.

Ich würde nicht zwangsläufig die Meinung vertreten, des Kindes wegen versuchen wir eine heile Familie aufrecht zu erhalten sondern in erster Linie wegen dem eignene Wunsch nach einer funktionierenden Beziehung. Klar, funktioniert das nicht immer, aber man sollte die Möglichkeiten ausloten und schöpfen die man hat.

LG

Flöckchen
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Flöckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.04.2010, 18:04   #9 (Permalink)
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Hallo, ich bin fest davon überzeugt, das (zumindest bei mir) mein Hungern definitiv ein Schrei nach Liebe ist, ein Ersatz, meine Innere Leere (wo auch immer sie herkommen mag) auszufüllen - Mit nichts Leere ausfüllen, das ist doch total verrückt.
Oft wird mir gesagt, ich schaue zu viel Fernsehen, die ganzen Frauen bringen ein falsches Schönheitsideal und figurbewusstsein herüber.
Aber ich muss ehrlich sagen, das ich genauso dünn bin und die im TV mir eher zu "dick" sind.
Wenn es mir schlecht geht, ich mich mit meinem MAnn gestritten habe, etc. dann gehe ich in die Küche, stopfe mich voll und entleere mich dann. Und so verrückt das klingt, danach fühle ich mich besser. Ich habe keine Ahnung warum, ich habe meist nicht mal Hunger. Und wenn ich manchmal den ganzen Tag allein daheim bin, dann geht das bis zu 7 oder 8 mal oder manchmal mehr so. Einfach so, ohne Hunger. Wie ein Drang, wie ein inneres Biest, das mir das befiehlt. Das ist doch im warsten Sinne des Wortes total krank! Warum esse ich einfach nichts, wenn ich keinen Hunger habe und es dann sowieso wieder loswerde?

Machmal denke ich, ich habe sie nicht mehr alle. Es ist so schlimm, wenn man lauter Dinge tut, weil man sie tuen MUSS, und keine AHnung hat, WARUM man es machen muss...

Jetzt bin ich komplett durcheinander, sorry.
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Mia-Maria ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2010, 09:06   #10 (Permalink)
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Hallo ihr Lieben!

Ich weiss der letzt Eintrag ist schon ein paar Tage her...
Ich bin neu hier im Forum und bin gerade auf euren Thread gestossen...
Ich weiss nicht wieso, aber bisher dachte ich immer ES haben nur junge Menschen (Models, Pupertierende etc.). Klar das das ein absolute Vorurteil ist das avon den Medien geschürt wird...
Deswegen fiel es mir auch so schwer mir einzugestehen das ich an Bulimie leide, schliesslich bin ich "schon" 28 und habe eine bald 5jährige Tochter...
Es ist wirklich schwierig zu wissen was man tun soll: Geht es einem gut glaubt man alles zu schaffen und sieht die Probleme als nichtig...
Geht es einem Sch*** stellt man hingegen alles in Frage. Wie also soll man wissen was das Beste für sich, das Kind und den Partner ist?
Ich weiss auch nicht was ich tun soll. Irgendwie war ich schon immer von irgendwas abhängig (Nagelkauen, Kiffen, jetzt Essen) und eine Sucht löste Nahtlos die nächste ab. Das einzige Mal wo ich clean war war während der Schwagerschaft. Schon öfters habe ich darüber nachgedacht mich zu trennen. Doch ob das die richtige Lösung ist? Der Einzige mit dem ich richtig offen reden kann ist nämlich mein Mann. Mit ihm habe ich schon einiges durchgestanden. Also sollte ich das wirklich wegwerfen weil es mir vielleicht dann besser ginge (die Betonung liegt auf vielleicht)? Es ist irgendwie ein ewiger Teufelskreis. Daher tut es mir gut mich hier mit euch austauschen zu können!!!
Wie sieht es bei euch aus? Hat sich zwischenzeitlich was verändert?
Freue mich auf Neuigkeiten

Euer Schnuerle
schnuerle ist offline   Mit Zitat antworten
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