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#1 (Permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Düren
Beiträge: 7
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hallo!
ich habe mich hier angemeldet, weil ich weiß, dass es so, wie es mir im moment geht, nicht weitergehen kann. ich bin mir nicht sicher, ob ich wirklich eine essstörung habe, glaub es auch nicht unbedingt, möchte aber einfach etwas hilfe um wieder spaß am essen zu bekommen. ich hoffe ich bin hier richtig, ich habe nämlich schon das glück, dass meine mutter rechtzeitig eingegriffen hat und mir tatkräftig zur seite steht, sonst weiß ich aber nicht mit wem ich über mein problem reden kann. das dumme ist nämlich: ein hauptgrnd, warum ich abgenommen habe, war, dass meine beste freundin größer als ich ist, aber vorher immer leichter und auch sichtbar schlanker war. es hat mir immer einen stich gegeben wenn alle immer nur auf ihr tolle figur geschaut haben. und dabei isst sie ziemlich viel süßes und generell ungesünder als ich, geht aber oft schwimmen, weil sie darin sehr gut ist. ich bin zwar eigentlich sportlicher als sie, habe aber eine chlorunverträglichkeit und konnte deshalb nicht oft im schwimmbad schwimmen gehen. dabei kann man dabei ohne viel mühe viele kalorien verbrennen. mein problem ist einfach, dass ich an nichts anderes mehr denken kann, außer gewicht, kalorien und essen bzw nicht essen. bei allen sachen , die ich esse und die nicht obst oder gemüse sind, kriege ich angst zuzunehmen und das will ich auf keinen fall. dabei ist mir vollkommen bewusst, dass 46,5 kg bei einer körpergröoe von 1,71m nicht normal sind, genauso wenig wie, dass ich meine periode nicht mehr bekomme, mir ziemlich schnell kalt wird und oft müde bin und kreislaufprobleme habe. einerseits würde ich so gerne wieder das leben und auch das essen genießen können, einfach normal sein und das kalorienzählen aufgeben aber das ist garnicht so einfach und andererseit will ich einfach nicht wieder 10 kilo mehr wiegen, auch wenn das doch eigentlich vollkommen normal ist. ich hoffe ihr antwortet mir und könnt mir vielleicht sogar helfen!
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#2 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 302
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Hallo ezoe,
schön das Du Dich hier gemeldet hast, dazu ist das Forum schließlich da. Ich finde es schonmal gut, wie Du damit umgehst das Deine Mutter eingegriffen hast. Mir scheint Du bist ganz froh, diese Art von Kontrolle zu haben. Dir scheint auch bewusst zu sein, das Dein Gewicht nicht in einem bereich liegt wo Dir ein gesundes Leben möglich ist. Was mir aufgefallen ist: Du sprichst von 10 Kilo mehr.. Warum gleich SO ein großer Schritt? Ich kenne diese Angst von mir selber und kann Dir sagen, wenn Du es in kleinen Etappen machst , dann geht es wirklich viel leichter. Ich hatte auch 46 und bin jetzt bei 52 und kann es zumindest akzeptieren. Verstehst was ich versuche zu schreiben? Kannst Du Dir vorstellen Dich Deinem Ziel 10kg zuzunehmen in kleinen Steps anzunähern, sodaß Du Dich an das neue Körpergefühl gewöhnen kannst?? LG Flöckchen
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Nataly Schurrat ______________ EssProbleme.com |
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#3 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Düren
Beiträge: 7
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hallo flöckchen!
nein, ich will garkeine 10 kilo zunehmen. ich meinte, dass ich soviel vorher gewogen habe und damals auch nicht dick war. meine mutter und ich haben die waage aus dem badezimmer verbannt, damit ich nicht in versuchung komme mich zu wiegen, denn ich werde versuchen, dass mein körper sein gewicht selber findet und ich es nicht durch meinen kopf beeinflusse. morgen fahren wir in urlaub und ich träume so oft davon dort mal richtig zu schlemmen und mir keine gedanken um kalorien machen zu müssen. das habe ich mir aber schon mehrmals vorgenommen, aber geklappt hat es bis jetzt leider noch nicht. aber ich habe gestern endlich mit meiner besten freundin geredet und ihr außerdem noch einen brief geschrieben, in dem ich versucht habe, alles zu erklären. ich versuche optimistisch zu sein und mich über mein leben zu freuen. ich will wieder das fröhliche mädchen von früher werden und nicht frierend und müde durch die gegend laufen! ich glaube nicht, dass ich magersüchtig bin, dafür habe ich dieses essproblem auch noch nicht lange genug, außerdem kommt es mir selber immer öfter total absurd vor, dass ich nicht essen kann und dass ich wirklich schaffe, kein stück leckeren kuchen zu essen. vorallem weil ich schon immer eine genießerin war. trotzdem holt mich die angst wieder ein und ich esse dann doch keinen kuchen. |
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#4 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 302
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Hallo,
das mit der verbannten Waage ist schonmal ein sehr großer Schritt. Wie geht es Dir denn damit das Du Dich jetzt nicht mehr wiegen kannst? Den Wunsch nach schlemmen ohne schlechte Gedanken den kenne ich auch :-). Da ist doch der Urlaub die beste Gelegenheit es immer wieder zu versuchen.Wo gehts denn überhaupt hin?? Den Brief an Deine Freundin finde ich mutig. Bist Du schon gespannt wie sie drauf reagiert? Wünsche Dir erstmal einen schönen Urlaub!! Würde mich freuenwenn Du erzählst wie es gewesen ist webnn Du wieder zuhause bist. LG Flöckchen
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Nataly Schurrat ______________ EssProbleme.com |
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#5 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Düren
Beiträge: 7
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Naja, ich frage mich eben oft, ob ich jetzt zugenommen habe oder nicht und dann sag ich mir: ist doch egal, wenn du nicht zunimmst wirst du auch nicht "gesund".
ich will auch wieder so essen wie früher, aber ich denke mir oft, du wächst nicht mehr und dann wirst du nachher dicker als du vor dem abnehmen warst. und das will ich auf keinen fall! ich habe eben auch oft angst mir was leckeres, kalorienreiches zu gönnen, weil ich die kontrolle verlieren könnte. dann esse ich garnichts. hab ich das schonmal geschrieben? egal. der brief ist eingeschmissen und ich haben ein wenig angst dass sie mich vielleicht auslacht, obwohl ich das bei ihr nicht glaube. schön wäre natürlich wenn sie mir eine antwort schreibt. ich stehe mir dennoch beim zunehmen selber im weg: ich weiß, dass ich zunehmen muss, das problem ist nur, dass mir mein körper so gefällt und ich so gerne so dünn bleiben würde. das geht aber nicht und das einzusehen fällt mir schwer. außerdem macht es mir oft angst, wie schnell man die grobe grenze von 2000 kcal überschreiten kann, teilweise ist bei einem essen schon die hälfte verbraucht. dabei schaffe ich es selber meistens nicht 3 mahlzeiten täglich zu essen, ausgenommen obst und gemüse. ein bisschen beruhigt mich dann wenn ich andere leute sehe oder ein buch lese/ hörspiel höre, wo leute vorkommen, die ganz normal essen und sich keinen kopf darum machen, wie viel fett und kalorien sie durch dieses stück kuchen/ das frühstück oder die pizza vorm fernseher zunehmen. dann denk ich mir: die können das und sind nicht dick, also kannst du das auch! in die tat umzusetzen ist aber viel schwerer... |
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#6 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 302
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Ja da hast Du Recht, in der Theorie istd as ganz easy aber in der Praxis kostet es Kraft Überwindung und Mut! Es ist eben auch ein Unterschied ob Du sagst "ich MUSS zunehmen" oder " ich möchte zunehmen". Es hat also etwas mit Deiner inneren Einstellung zu tun. Mir hat damal s ein wenig geholfen indem ich mir vor Augen geführt habe, wieviel ich wiegen müsste um im Normalbereich(mitte) zu liegen und wie weit ich noch davon entfernt war. Und wenn ich mir dann überlegt habe" hmmm wenn ich 1 Kilo zunehme bin ich immer noch X Kilo unter dem was Normal ist". Das hat mir ein wenig die Angst vor der Zunahme genommen. Das immer wieder aufkommende schlechte Gefühl nach dem Essen ist etwas wo wir alle "durchmüssen", aber ich kann Dir sagen, es wird immer besser. Davor musst DU keine Angst haben. Es wird kommen aber es gehört dazu.
Ich fände es toll wenn Deine Freundin antwortet, und bestimmt tut siedas auch. Ich würde es mir für Dich wünschen. LG Flöckchen
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Nataly Schurrat ______________ EssProbleme.com |
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#7 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Düren
Beiträge: 7
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Hallo an alle, ich bin wieder da.
![]() Erstmal vorneweg: Der Urlaub war schön, also wenn man ihn mit den Augen "Normaler" betrachtet. Das Problem war nur das Essen: Ich habe zwar wieder etwas mehr gegessen, dafür aber auch viel Sport gemacht. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass es mir gut geht, dass ich es schaffe und endlich wieder essen kann. Doch genauso oft war ich tieftraurig und einfach nur verzweifelt, am Ende, ich wollte nicht essen, nur meine Ruhe haben und "unabhängig" sein. Ich habe teilweise nurnoch ans Essen denken können, habe mir Festessen mit Käsekuchen, Brathähnchen, Pizza und Schokolade vorgestellt, war wütend warum ich nicht "normal" sein und essen ohne Kalorienrechnerei kann. Manchmal denke ich, dass es doch garnicht so schwer ist normal zu essen und es auch garnicht schlimm ist ab und zu über 2000 Kalorien zu kommen, man kann ja am nächsten Tag weniger/gesünder essen. Trotzdem werde ich panisch, wenn ich denke, zu viel gegessen zu haben oder einen vollen Magen zu haben. Eben habe ich mich doch gewogen, obwohl ich es ja erstmal sein lassen wollte. Ich wiege jetzt 45,2 kg (zur Erinnerung: Körpergröße von 1,71 m), also habe ich im Urlaub abgenommen, obwohl ich ihn eigentlich dazu nutzen wollte, ein besseres Essverhalten zu bekommen. Mein gewicht hat mich um ehrlich zu sein auch eher erschreckt als erfreut. Ich habe einen Brief von einer Freundin bekommen, die ich schon seit meiner geburt kenne, mit der ich aber nicht mehr viel zutun habe, weil sie eine Stunde Autofahrt entfernt wohnt. Unsere Mütter sind gut befreundet, haben aber auch nur Zeit, ab und zu zu telefonieren,. Jedenfalls hat meine Freundin wahrscheinlich so mitbekommen, was mit mir los ist. In dem Brief hat sie mir geschrieben, wie wichtig ich ihr bin und wie sehr sie sich um mich sorgt. Wir werden uns jetzt wahrscheinlich bald besuchen, denn auch sie hat Probleme, aber das ist in der Pubertät ja auch nichts ungewöhnliches. Kann sein, dass ich ein bisschen chaotisch geschrieben habe, wenn etwas unklar ist, fragt ruhig nach! Hoffe auf schnelle Antwort, ezoe.
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#8 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.08.2010
Ort: Leipzig
Beiträge: 5
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Du solltest auf keinen Fall dich so verhalten nur weil du dich an an anderen orientieren willst, diese haben ja einen anderen Körper! Da können andere kein Vorbild sein, du solltest dich von ihnen auch nicht verunsichern lassen, und das tun was für dich richtig ist.
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#9 (Permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 19.01.2010
Ort: Hartenstein
Beiträge: 302
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Hallo ezoe,
@kpete: Da gebe ich Dir recht, was Du schreibst. Hallo Ezoe, ich hab mich gefreut zu lesen, das eine Freundin geschrieben hat. Wie geht es Dir damit zu lesen, das sie sich Gedanken um Dich machst und Du somit weisst das Du ihr nicht egal bist?? Gib Dir mir Deinem Gefühlschaos Zeit zu sortieren. Setz Dir kleine Schritte und geniesse daraus resultierende Erfolge. Hättest Du dazu ein Beispiel was Du nennen kannst? Oder sagen wir mal ein Ziel was Du versuchen magst? LG Flöckchen
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Nataly Schurrat ______________ EssProbleme.com |
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#10 (Permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 11.07.2010
Ort: Düren
Beiträge: 7
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@kpete: ich verstehe nicht, was du mir damit sagen möchtest...?
Hallo Flöckchen, es hat mich sehr berührt und glücklich gemacht von meiner freundin zu hören, wie wichtig ich ihr bin. ich habe mal generell eine frage: habe ich magersucht? das ist mir immernoch nicht ganz klar, denn einerseits gibt es symptome die auf mich zutreffen, also ich bekomme meine mens nicht mehr, friere total schnell, bin oft müde und mir wird schnell schwindelig. außerdem ist mein steißbein ganz wund weil ich auch nicht mehr lange auf ungepolsterten stühlen sitzen kann. andererseits fühle ich mich nicht, als ob ich magersüchtig bin (obwohl ich ja auch nicht weiß, wie man sich dann fühlt) und ich rechne immer die kalorien zusammen, die ich schon gegessen habe und sonst kreisen meine gedanken meistens auch nur um dieses thema. außerdem koche ich gerne und schaue mir kochbücher an/ sammle rezepte. ich würde einerseits so gerne wieder normal essen können und auch wieder genießen, aber ich weiß nicht, ob ich das alleine schaffe und andererseits will ich auch nicht zunehmen, auch wenn das ja das ziel einer therapie ist. ich finde meinen körper schön so und ich bin oft traurig und wütend, weil ich mich für ihn so quälen muss und dann stelle ich mir fragen wie: warum darf ich keinen schönen körper haben? was habe ich getan, dass ich nicht so dünn sein darf? das leben von einer person, die essen kann soviel sie will ohne zuzunehmen, stelle ich mir toll vor, diese leute müssen doch unendlich glücklich sein. ich würde auch so gerne glücklich sein und ich weiß nicht ob ich mir hilfe in form einer therapie holen sollte, was meint ihr, wäre das sinnvoll bzw. notwendig? ich habe nämlich ehrlichgesagt auch angst davor.... bitte antwortet schnell! |
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